18. September 2020 / 15:54 Uhr

Insgesamt 14 Freilose: So läuft die Pokalrunde in der Saison 2020/21

Insgesamt 14 Freilose: So läuft die Pokalrunde in der Saison 2020/21

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der TSV Havelse kommt für ein erstes Siegerfoto zusammen.
Der TSV Havelse kommt für ein erstes Siegerfoto zusammen. © Debbie Jayne Kinsey
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Der Niedersächsische Fußballverband (NFV) hat am Freitag die ersten beiden Runden im Landespokal ausgelost. Ab dem 7. Oktober werden die Nachfolger des TSV Havelse und des MTV Eintracht Celle gesucht. Demnächst soll der NFV-Pokal auf den Prüfstand gestellt werden, zwei Änderungen sollen schon jetzt vorgenommen werden.

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Im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen sind am Freitag die ersten beiden Runden in den NFV-Pokal-Wettbewerben ausgelost worden. Für die beiden Turnierbäume gibt es insgesamt 14 Freilose und zwei (3. Liga + Regionalliga) beziehungsweise acht (Amateure) Spiele in den Qualifikationsrunden.

Havelse und HSC erhalten Freilos

Der TSV Havelse und der HSC Hannover müssen neben dem SV Meppen, SSV Jeddeloh, SV Atlas Delmenhorst und VfV 06 Hildesheim zunächst nicht ran. In den Partien am 14. Oktober zwischen dem Lüneburger SK Hansa – VfB Oldenburg sowie BSV SW Rehden – SV Drochtersen/Assel werden die letzten beiden Viertelfinaltickets ausgespielt.

Bilder vom Finale des Niedersachsenpokals zwischen dem BSV SW Rehden und TSV Havelse

Gleich geht's los, die Spieler des TSV Havelse und BSV SW Rehden scharren mit den Hufen. Zur Galerie
Gleich geht's los, die Spieler des TSV Havelse und BSV SW Rehden scharren mit den Hufen. ©

Das Viertelfinale für 3. Liga und Regionalliga (28. Oktober/11. November): VfV 06 Hildesheim – HSC Hannover, SV Atlas Delmenhorst – SV Meppen, Sieger aus Lüneburger SK Hansa/VfB Oldenburg – SSV Jeddeloh, Sieger aus BSV SW Rehden/SV Drochtersen/Assel – TSV Havelse

Der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide, über den hannoverschen Bezirkspokal in diesen Wettbewerb gerutscht, sowie der SV Arminia Hannover haben neben dem SVG Göttingen, FC Eintracht Northeim, SC Spelle-Venhaus, MTV Eintracht Celle, TB Uphusen und SV Altenoythe ein Freilos für die Qualifikationsrunde im Amateur-Baum bekommen.

RSE erwartet Lupo, Egestorf nach Gifhorn

Die Qualifikationsrunde im Amateur-Baum (7. und 14. Oktober): MTV Wolfenbüttel – HSC BW Tündern, SV Ramlingen/Ehlershausen – Lupo-Martini Wolfsburg, Goslarer SC – FT Braunschweig, MTV Gifhorn – 1. FC Germania Egestorf/Langreder, TuS BW Lohne – TuS Bersenbrück, Kickers Emden – VfL Oldenburg, Rotenburger SV – FC Hagen/Uthlede, SV Ahlerstedt/Ottendorf – Heeslinger SC.

Das Achtelfinale im Amateur-Baum (28. Oktober/4. November): SV Arminia Hannover – FC Eintracht Northeim, Sieger aus Goslarer SC 08/FT Braunschweig – SVG Göttingen, TSV Krähenwinkel/Kaltenweide – Sieger aus SV Ramlingen/Ehlershausen/Lupo-Martini Wolfsburg, Sieger aus MTV Gifhorn/1. FC Germania Egestorf/Langreder – Sieger aus MTV Wolfenbüttel/HSC BW Tündern, Sieger aus TuS BW Lohne/TuS Bersenbrück – SC Spelle-Venhaus, SV Altenoythe – Sieger aus Kickers Emden/VfL Oldenburg, Sieger aus SV Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslinger SC – MTV Eintracht Celle, TB Uphusen – Sieger aus Rotenburger SV/FC Hagen/Uthlede.

NFV-Pokal-Modus soll verändert werden

Den NFV-Pokal in seiner jetzigen Form wird es voraussichtlich nur noch in der Saison 2020/2021 geben. Nach Informationen des SPORTBUZZER wird der Verband demnächst eine Arbeitsgruppe auf die Beine stellen, die sich mit möglichen Alternativen zum bestehenden Modus auseinandersetzen wird.

Diese Arbeitsgruppe soll aus Mitgliedern des NFV-Präsidiums sowie Vertretern der Regional- und Oberligavereine bestehen.

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Darüber hinaus soll das Übertragungsrecht für das Endspiel im Rahmen des Tages der Amateure wechseln. Wurde in den vergangenen beiden Spielzeiten immer das Finale des Amateur-Baums in der ARD übertragen, wird Niedersachsen nun das Endspiel im Wettbewerbsbaum „3. Liga und Regionalliga“ melden.

Finale steigt im Eilenriedestadion

Voraussetzung dafür ist, dass sich der SV Meppen nicht für das Endspiel qualifiziert. Gespielt werden soll so oder so im Eilenriedestadion von Hannover 96.

Zudem soll der Solidarbeitrag des DFB-Pokalteilnehmers (25 Prozent der DFB-Fernsehgelder) ab sofort ausschließlich in seinem eigenen Wettbewerbsstrang aufgeteilt werden.