27. November 2021 / 19:32 Uhr

"Nicht bundesligatauglich": Fürth-Trainer Leitl mit Knallhart-Kritik nach elfter Pleite in Folge

"Nicht bundesligatauglich": Fürth-Trainer Leitl mit Knallhart-Kritik nach elfter Pleite in Folge

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Komplett bedient: Fürth-Trainer Stefan Leitl.
Komplett bedient: Fürth-Trainer Stefan Leitl. © IMAGO/Zink
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Elf Niederlagen in Folge? Das gab es in der Bundesliga noch nie - bis jetzt. Aufsteiger Greuther Fürth taumelt weiter Richtung Abstieg. Trainer Stefan Leitl reagierte angefressen auf die 3:6-Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim.

Das passte ihm überhaupt nicht: Der Fürther Trainer Stefan Leitl hat seine Abwehr nach dem 3:6 (1:2) gegen die TSG 1899 Hoffenheim scharf kritisiert. "Ich bin schon sehr angefressen", räumte der Coach des Tabellenletzten am Samstag ein. "Wenn du dich gerade in der Abwehrkette so präsentierst, reicht es einfach nicht." Leitl kündigte nach der elften Niederlage in der Bundesliga (neuer Negativrekord) nacheinander an, den Finger "brutal" in die Wunde zu legen und die Defizite deutlich anzusprechen.

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"Zum jetzigen Zeitpunkt ist es nicht bundesligatauglich, wenn du so viele Gegentore kassierst", konstatierte der Coach. Torwart Marius Funk nahm Leitl aus seiner Generalkritik an der Defensive aus. Der 44-Jährige hofft, dass die verletzt fehlenden Innenverteidiger Nick Viergever, Gideon Jung und Justin Hoogma schnell zurückkehren.

"Einen Ansatz habe ich jetzt keinen": Leitl kann sich Fürth-Fehler nicht erklären

Die vielen Fehler in der Defensive konnte sich Leitl aktuell nicht wirklich erklären. "Einen Ansatz habe ich jetzt keinen", sagte er nach seinem 100. Pflichtspiel als Fürther Trainer. Vielleicht liege es an der „mentalen Kapazität“ einiger Spieler, die mit dem im Vergleich zur 2. Bundesliga deutlich schnelleren Spiel noch nicht zurechtkämen.