09. November 2019 / 01:31 Uhr

Nicht zu fassen: Später K.o. für FC Förderkader in Güstrow

Nicht zu fassen: Später K.o. für FC Förderkader in Güstrow

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Paul Baaske (l.) kann es nicht fassen. Er hat eine Großchance in der 74. Minute vergeben.
Paul Baaske (v.) und der FC Förderkader mussten eine späte Niederlage in Güstrow hinnehmen. © Johannes Weber
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Trotz guter Leistung verlieren die Rostocker Verbandsliga-Kicker mit 1:2 beim Güstrower SC. Rico Keil verhindert mit seinem späten Tor einen Punktgewinn des FC Förderkader.

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Viele Schulterklopfer, eine Menge Zuspruch - Fußball-Verbandsligist FC Förderkader René Schneider hat die positive Bestätigung der eigenen Leistung schon oft in der laufenden Saison erfahren. Allerdings ist noch kein Sieg dabei herausgesprungen. So auch am Freitagabend, als die Rostocker eine schmerzhafte 1:2 (0:0)-Niederlage beim Güstrower SC (4. Platz/jetzt 24 Punkte) hinnehmen mussten. Der entscheidende Gegentreffer von GSC-Stürmer Rico Keil per Kopfball fiel in der 89. Minute. Der vierte Sieg in Folge für die Güstrower.

„Da lieferst du, den aus meiner Sicht bislang besten Auftritt der Saison, und stehst am Ende trotzdem mit leeren Händen da. Ein Unentschieden wäre mindestens gerecht gewesen, das haben uns auch einige Güstrower signalisiert", sagte Förderkader-Co-Trainer René Warning. Er vertrat Chefcoach Stephan Malorny, der aus beruflichen Gründen im Schwarzwald weilte.

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Warning hatte das Förderkader-Team bereits am dritten Spieltag gegen Spitzenreiter FC Anker Wismar betreut und ein 0:0 geholt - ein gutes Omen. Der Assistenzcoach ließ sich für die Partie in Güstrow etwas einfallen, bot mit Ron Tarra und Johannes Pagels zwei Sturmspitzen auf. Jonah Grest und Kevin Gildemeister, die bislang in dieser Saison gesetzt waren, mussten zunächst auf der Bank Platz nehmen. „Damit haben wir den Gegner etwas überrascht", meinte Warning.

Seine Schützlinge hatten in der ersten halben Stunde mehr von der Partie. Unter anderem ließen die Gäste durch Johannes Pagels und Bjarne Böhm gute Möglichkeiten aus. Die Güstrower kamen Mitte der ersten Hälfte etwas besser in die Partie und stachen kurz nach der Pause zu. Rico Keil markierte in der 48. Minute das 1:0. Der Treffer schien dem Förderkader zunächst ein wenig zuzusetzen. Nach vorn ging zu Beginn des zweiten Abschnitts nur wenig für die Rostocker.

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Philipp Unversucht beim Kopfball. Zur Galerie
Philipp Unversucht beim Kopfball. ©
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„Wir haben das Team dann etwas offensiver ausgerichtet. Nach den Umstellungen erwischten wir eine Drangphase, da haben wir richtig guten Offensivfußball gezeigt", berichtete Warning, der in der 80. Minute den Ausgleich durch Tarra bejubeln durfte. Als sich beide Teams schon mit einem Remis abgefunden hatten, waren die Güstrower noch einmal zur Stelle. Nach einem Durchbruch über die rechte Seite kam eine Hereingabe von Jonas Reister in die Mitte. Keil stand goldrichtig und drückte das Spielgerät per Kopf zum 2:1 für die Hausherren über die Linie.

Bitter für den FC Förderkader, der auch nach dem 12. Ligaspiel (sechs Remis, sechs Niederlagen) auf das ersehnte Erfolgserlebnis wartet. Trotz der Misere stehen die Rostocker (14. Platz/6 Punkte) noch auf einem Nichtabstiegsplatz. „Wir müssen das Positive aus dem Spiel mitnehmen. In zwei Wochen wollen wir mit dem FC Mecklenburg Schwerin den nächsten Favoriten ärgern", so Warning.

Güstrower SC: Kirsch - Writschan, Plate, Boy, Bartelt - Weidmann - Reister, P. Möller (46. Bildhauer), Peters (86. Runzer) - Schumacher (80. Mazarin), Keil.
FC Förderkader: Fleischer - Schröder, Behn, Böhm, Jankowski - Buchman (63. Grest), Weder, Baaske, Gottschalk (46. Gildemeister) - Pagels, Tarra.
Tore: 1:0 Keil (48.), 1:1 Tarra (80.), 2:1 Keil (89.).
Schiedsrichter: Hannes Kusch.
Zuschauer: 74.

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