21. Oktober 2019 / 15:03 Uhr

Nichts zu holen für beide Fläming-Teams in der Kreisoberliga

Nichts zu holen für beide Fläming-Teams in der Kreisoberliga

Jörgen Heller
Märkische Allgemeine Zeitung
Treuenbrietzen (in Blau) verteidigte oft wacker, konnte in der Offensive aber nur wenig Torgefahr entwickeln.
Treuenbrietzen (in Blau) verteidigte oft wacker, konnte in der Offensive aber nur wenig Torgefahr entwickeln. © Jörgen Heller
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Kreisoberliga Havelland: TSV Treuenbrietzen verliert bei Fortuna Babelsberg II – FSV Brück hat zuhause gegen FC Borussia Brandenburg das Nachsehen.

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Die Fußballer aus Treuenbrietzen konnten am neunten Spieltag der Kreisoberliga nicht an ihren Sieg von vor zwei Wochen anknüpfen und blieben in Potsdam erfolglos. Ohne etwas Zählbares mussten auch die Brücker Kicker ihren Rasen verlassen. Seine Weiße Weste wahrte Spitzenreiter Blau-Gelb Falkensee mit dem neunten Sieg im neunten Spiel. Und neues Schlusslicht ist die Juventas Crew Alpha.

Fortuna Babelsberg II – TSV Treuenbrietzen 2:0 (1:0). Kurzfristig mussten die Sabinchenstädter einige Absagen verkraften und umstellen. Kapitän Thomas Knappe gab sein Fehlen bekannt, genauso wie Daniel Micklisch und Philip Müller. Letzterer laboriert an einer Fußverletzung und wird die gesamte Hinrunde ausfallen. Müller wird sich die Trainerrolle mit Tim Schwericke teilen.

Der spielte mit Kilian Hertel in der Innenverteidigung und hatte mit den weiteren Teamkollegen gegen offensiv anrennende Gastgeber mächtig zu tun. Die TSV-Abwehr samt Keeper Enrico Maas konnte viele Angriffsversuche unterbinden. In Minute 21 lenkte Hertel aber eine scharfe Hereingabe unglücklich ins lange Toreck zur Führung der Fortunen. Im schnellen Umschalten wurde Treuenbrietzen nur einmal gefährlich. So köpfte Martin Lehmann einmal knapp am Pfosten vorbei.

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Nach dem Seitenwechsel war Babelsberg weiter spielbestimmend. Nach und nach versuchte auch der TSV mehr Offensivdruck zu erzeugen, stand dadurch aber sehr hoch, wodurch sich Konter für die Hausherren ergaben. Nachdem die Gäste zu einigen guten aber erfolglosen Abschlüssen kamen, nutzte Fortuna in Minute 67 einen Konter, den Miralem Hadzic vollendete, zum Führungsausbau. In der Schlussphase war der TSV weiter um den Anschluss bemüht. Da er im Abschluss aber nicht zwingend genug war und der Gastgeber einige Konter nicht nutzte, blieb es beim 0:2 aus Sicht der Fläminger.

„Es hätte für uns durchaus mehr drin sein können. Zu oft hat aber der finale Pass gefehlt“, ärgerte sich TSV-Spieler Sebastian Illesch ein wenig.

Aktuelles aus dem Fußballkreis Havelland

FSV Brück 1922 – FC Borussia Brandenburg 0:3 (0:1). Die recht gut besetzten Planestädter, in der Startelf stand auch wieder Allen Galinski, legten vor 40 Zuschauern im Jahn-stadion stark los. Nach nur 30 gespielten Sekunden setzte Maximilian Leetz einen Heber nur an die Latte. In der Folge kämpften die Brücker um jeden Ball. Das Passspiel war aber oftmals zu ungenau, so dass gute Aktionen verpufften.

Es entwickelte sich ein verteiltes Spiel. Einmal konnte FSV-Keeper Erik Blaue einen Abschluss eines Brandenburger Stürmers parieren. In der 35. Minute geriet Brück nach einem Kopfballtor von Willi Stobinsky aber erstmals in Rückstand. Kurz vor der Pause parierte Schlussmann Blaue noch einen schmeichelhaften Foulelfmeter der Gäste.

Wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff kassierte der FSV das 0:2 nach einem Ballverlust im Mittelfeld, den Simon Brüggmann zum Führungsausbau nutzte. Björn Riese setzte wenig später das Leder an den Pfosten. In der 83. Minute führte nach einem Brücker Einwurf in der gegnerischen Hälfte ein langer Ball zum 3:0, der die dritte Brücker Niederlage in Folge besiegelte. FC-Torschütze war Florian Otto.

„Unser Passspiel war heute einfach zu ungenau“, hielt FSV-Coach Andreas Bastian fest.

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