08. Oktober 2021 / 10:28 Uhr

Unzufrieden mit Reservistenrolle bei Werder Bremen: Niclas Füllkrug sieht sich als "Verlierer der aktuellen Situation“

Unzufrieden mit Reservistenrolle bei Werder Bremen: Niclas Füllkrug sieht sich als "Verlierer der aktuellen Situation“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Niclas Füllkrug stand seit dem fünften Spieltag nicht mehr in der Startelf von Werder Bremen und wartet noch auf sein erstes Saisontor
Niclas Füllkrug stand seit dem fünften Spieltag nicht mehr in der Startelf von Werder Bremen und wartet noch auf sein erstes Saisontor © imago images/Nordphoto (Montage)
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Seit der Verpflichtung von Marvin Ducksch ist Niclas Füllkrug bei Werder Bremen nur noch zweite Wahl im Sturm von Werder Bremen. Der in dieser Saison noch torlose Angreifer gibt sich selbstkritisch: "Ich habe kein Argument, so lange ich nicht treffe."

Niclas Füllkrug hat sich unzufrieden über seine Situation beim Zweitligisten Werder Bremen geäußert. "Ich bin so etwas wie der Verlierer der aktuellen Situation“, sagte der 28-Jährige im Gespräch mit deichstube.de. "Es ist natürlich nicht zufriedenstellend."

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Der Stürmer war nach dem Bremer Abstieg eigentlich als Leader im Angriff vorgesehen, kommt nach der Verpflichtung von Marvin Ducksch allerdings meist nur noch von der Bank. Zuletzt reichte es nur für vier Einwechslungen. "Mir geht es nicht allein um einen Status als Stammspieler", erklärte Füllkrug. "Ich gehe wirklich ins Stadion und denke: Geil, Fußball spielen. Wenn es dann nur Kurzeinsätze werden, ist das schon ernüchternd. Natürlich will ich spielen, am liebsten immer und von Anfang an. Aber dafür muss ich liefern."

Hochkarätige Chancen besaß Füllkrug bei seinen Auftritten immer. Nur treffen konnte er in dieser Spielzeit noch nie. "Im Moment ist das Tor für mich kleiner als für andere“, sagte der Offensivspieler, der mit Blick auf den Kampf um einen Platz in der Startelf zugibt: "Ich habe kein Argument, so lange ich nicht treffe. Ich brauche ein Tor.“ Die nächste Chance dazu besteht am 17. Oktober gegen den SV Darmstadt (13.30 Uhr).

Missgunst gegenüber seinem Konkurrenten Ducksch empfinde Füllkrug aber nicht: "Er ist gut, und er tut der Mannschaft gut, das kann ich nicht anders sagen. ,Duckschi’ garantiert dir eine gewisse Anzahl an Scorerpunkten, dafür kann man sogar seine Hand ins Feuer legen. Er ist ein cleverer Spieler, der weiß, wie es in der Liga funktioniert."