27. November 2020 / 11:37 Uhr

Hülkenberg spricht über mögliches Red-Bull-Engagement in der Formel 1: "Extrem heiß drauf"

Hülkenberg spricht über mögliches Red-Bull-Engagement in der Formel 1: "Extrem heiß drauf"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nico Hülkenberg hofft auf ein Comeback in die Formel 1.
Nico Hülkenberg hofft auf ein Comeback in die Formel 1. © imago images/Motorsport Images
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Schon in der kommenden Saison könnte Nico Hülkenberg in die Formel 1 zurückkehren. Der gebürtige Emmericher ist ein möglicher Kandidat für einen Cockpit-Platz bei Red Bull. Für ihn selbst wäre das eine "Hammer-Geschichte".

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Nico Hülkenberg hat die Aussicht auf ein Cockpit bei Red Bull für die kommende Formel-1-Saison als "Hammer-Geschichte" beschrieben. "Im Herbst meiner Karriere noch mal so eine Möglichkeit zu bekommen, da bin ich extrem heiß drauf. Und generell spüre ich auch, wie sehr mir der Wettkampf fehlt", sagte der 33-Jährige im Sport1-Interview.

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Red Bull um Top-Pilot Max Verstappen hat noch keine Entscheidung über das zweite Cockpit für 2021 verkündet. Neben dem aktuellen zweiten Fahrer Alex Albon, der eine schwache Saison durchlebt, gelten Sergio Perez aus Mexiko und Hülkenberg als aussichtsreiche Kandidaten. "Das konnte man so nicht erwarten. Umso dankbarer bin ich, dass es bis hierher so gelaufen ist", sagte Hülkenberg, der in dieser Saison mit überwiegend starken Aushilfseinsätzen bei Racing Point auf sich aufmerksam gemacht hat.

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Hülkenberg bleibt zurückhaltend

Der Emmericher musste Ende vergangenen Jahres sein Cockpit bei Renault räumen und ist seitdem ohne feste Anstellung. Mit Blick auf eine mögliche dauerhafte Formel-1-Rückkehr blieb Hülkenberg zuletzt zwar hoffnungsvoll, aber nicht ohne Skepsis. "Ich bin noch nicht unter der Haube. Vielleicht hat die Formel 1 genug Qualitätsfahrer und braucht mich nicht mehr", sagte der 179-fache Grand-Prix-Pilot, der zwischen 2010 und 2019 als Stammfahrer bei den Teams Williams, Force India, Sauber und Renault unter Vertrag stand. Er sei allerdings "schon noch dran", sehe jedoch auch "ein Überangebot an Fahrern" - insbesondere an solchen, die finanzstarke Sponsoren hinter sich wissen.