21. Oktober 2020 / 11:09 Uhr

Darum entfällt das Duell der Schlotterbeck-Brüder

Darum entfällt das Duell der Schlotterbeck-Brüder

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fußballbrüder unter sich: Keven (l.) und Nico Schlotterbeck.
Fußballbrüder unter sich: Keven (l.) und Nico Schlotterbeck. © dpa
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Auf das Spiel zwischen ihren beiden Fußballvereinen Union Berlin und SC Freiburg haben sich Nico Schlotterbeck und Keven Schlotterbeck besonders gefreut. Doch der jüngere der beiden Brüder fällt verletzt aus.

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Ein Duell Schlotterbeck kontra Schlotterbeck wird es am Samstag in der Fußball-Bundesliga nicht geben. Denn Nico Schlotterbeck vom 1. FC Union, der von den Berlinern für ein Jahr vom SC Freiburg ausgeliehen wurde, wird die Partie An der Alten Försterei wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel verpassen.

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„Nico Schlotterbeck hat auf dem Platz schon wieder für sich allein trainiert. Für das Spiel gegen Freiburg wird es aber ganz sicher nicht reichen“, erklärte Union-Trainer Urs Fischer. So kann maximal Bruder Keven Schlotterbeck dabei sein - für Freiburg. Der hatte in der Vorsaison als Leihspieler mit 23 Einsätzen Anteil am Klassenverbleib des 1. FC Union. Beim SC ist er derzeit allerdings keine Stammkraft.

Das sind die zehn bekanntesten Brüderpaare in der Bundesliga

Hamit und Halil Altintop: Vor den Benders gab es schon ein anderes Zwillings-Duo, das in der Bundesliga für Furore sorgte. Ähnlich wie bei Sven und Lars Bender trennten sich dabei auch die Wege der Altintops zunächst. Halil ging 2003 nach Kaiserslautern, Hamit im gleichen Jahr zum FC Schalke. Erst 2006 folgte Stürmer Halil seinem Bruder nach Gelsenkirchen. Das Zusammenspiel währte allerdings nur ein Jahr: Schon 2007 ging Hamit nach München. Während der Mittelfeldspieler 2011 sogar zu Real Madrid ging, buk sein Bruder kleinere Brötchen und spielte für Klubs wie Eintracht Frankfurt oder zuletzt den FC Augsburg.  Zur Galerie
Hamit und Halil Altintop: Vor den Benders gab es schon ein anderes Zwillings-Duo, das in der Bundesliga für Furore sorgte. Ähnlich wie bei Sven und Lars Bender trennten sich dabei auch die Wege der Altintops zunächst. Halil ging 2003 nach Kaiserslautern, Hamit im gleichen Jahr zum FC Schalke. Erst 2006 folgte Stürmer Halil seinem Bruder nach Gelsenkirchen. Das Zusammenspiel währte allerdings nur ein Jahr: Schon 2007 ging Hamit nach München. Während der Mittelfeldspieler 2011 sogar zu Real Madrid ging, buk sein Bruder kleinere Brötchen und spielte für Klubs wie Eintracht Frankfurt oder zuletzt den FC Augsburg.  ©

Beide Teams haben nach vier Runden ordentliche fünf Zähler auf dem Konto. „Es wird ein ganz schwieriges Spiel. Freiburg besitzt auch sehr viel Mentalität und Biss“, sagte Union-Kapitän Christopher Trimmel vor dem Aufeinandertreffen. Den trainingsfreien Dienstag konnten die Berliner Profis erst einmal noch genießen. Am Mittwoch beginnt die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen die Freiburger.

Eine Freiburger Vergangenheit besitzt Union-Angreifer Max Kruse, zuletzt wegen eines Barbesuchs in Berlin gerügt. In der Saison 2012/13 absolvierte der Offensivmann 34 Erstliga-Begegnungen für die Breisgauer, schoss elf Tore. Schon damals wurde die Mannschaft vom heutigen Trainer Christian Streich betreut. Nach einer Saison in Freiburg zog Kruse weiter zu Borussia Mönchengladbach.