13. August 2020 / 08:45 Uhr

Er hat einen Schutzengel gehabt: Ex-96er Nicolai Müller nach Horrorcrash wohlauf

Er hat einen Schutzengel gehabt: Ex-96er Nicolai Müller nach Horrorcrash wohlauf

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Zusammenprall mit üblen Folgen: Ex-96-Profi Nicolai Müller kollidiert mit Louis Fenton.
Zusammenprall mit üblen Folgen: Ex-96-Profi Nicolai Müller kollidiert mit Louis Fenton. © Mark Metcalfe/Getty Images/imago images/ZUMA wire
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Nicolai Müller, in der Rückrunde der Saison 2018/19 in Diensten von Hannover 96, hat bei einem heftigen Zusammenprall mit einem Gegenspieler Glück im Unglück gehabt. Der 32-Jährige, der in Australien für die Western Sydney Wanderers spielt, hat sich mittlerweile weitgehend vom Crash erholt.

In den letzten drei Spiele der Hauptrunde in der australischen A-League hat Nicolai Müller seinen Western Sydney Wanderers nicht dabei helfen können, doch noch einen Platz in den Play-offs zu ergattern. Dass sein Team den sechsten Rang am Ende verfehlte, rückt angesichts der Tatsache, dass der Ex-Profi von Hannover 96 nach einem Horrorcrash das Bewusstsein verlor, aber völlig in den Hintergrund. Er hatte dabei wohl noch Glück im Unglück!

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Passiert ist all das bereits am 31. Juli, bei der Rückkehr der Wanderers ins eigene Stadion nach der Corona-Zwangspause. In der 20. Minute rasselte der 32-jährige Offensivmann übel mit Louis Fenton zusammen, der Spieler von Wellington Phoenix bremste Müller bei einem Konter arg ungestüm aus, zu sehen im Video ab Sekunde 32.

Das Spiel lief zunächst weiter, erst als der Ball im Aus war, wurde es unterbrochen. Nach Informationen der Bild war Müller drei Minuten lang bewusstlos, er trug eine Platzwunde am Kopf, einen Cut in der Lippe sowie einen geschwollenen Kiefer davon. Dass die Wanderers durch ein Tor des für Müller eingewechselten Kwame Yeboah mit 1:0 gewannen - nebensächlich. Dass sie die Playoffs verpasst haben - genauso nebensächlich.

Wichtig ist einzig und allein, dass der 32-Jährige sich mittlerweile weitgehend erholt hat. Wie er bei Instagram mitteilte, fühlt er sich von Tag zu Tag besser.

Mit auf dem Platz gegen Wellington und auch in den drei Spielen danach stand übrigens Pirmin Schwegler. Nach dem 2:1 am Mittwoch gegen Melbourne Victory ist für den zweiten ehemaligen 96er im Dress der Wanderers nicht nur die Saison, sondern auch die Zeit in Australien zu Ende gegangen.

Der sympathische Schweizer hatte bereits nach der Unterbrechung der Saison angekündigt, seine Karriere zu beenden. Zum Abschluss hat der 33-Jährige, der nicht wirklich als Torjäger verschrien ist und dem bei 96 kein Treffer vergönnt war, übrigens noch einmal zugeschlagen und die Wanderers in der 34. Minute in Führung gebracht, als er den Ball von der Strafraumgrenze wunderbar mit links in den gegnerischen Kasten schlenzte...