12. August 2019 / 08:56 Uhr

Niebers Spielerschelte nach 0:4-Pleite: Egestorf kassiert Tiefschlag in Hildesheim

Niebers Spielerschelte nach 0:4-Pleite: Egestorf kassiert Tiefschlag in Hildesheim

David Lidón
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
 Germanias Trainer Paul Nieber war mit seiner Mannschaft in Hildesheim überhaupt nicht zufrieden.
 Germanias Trainer Paul Nieber war mit seiner Mannschaft in Hildesheim überhaupt nicht zufrieden. © deisterpics/Stefan Zwing
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Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder unterlag beim VfV 06 Hildesheim deutlich mit 0:4. Trainer Paul Nieber übte anschließend deutliche Kritik an seiner Mannschaft, bei der er Grundlegendes vermisste.

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Paul Nieber hat nach der 0:4 (0:2)-Niederlage des 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Oberliga beim VfV 06 Hildesheim deutliche Worte gefunden. „Wer so verteidigt wie wir vor dem 0:3 und 0:4, kann gegen keine Mannschaft in dieser Liga gewinnen“, kritisierte der Trainer. „Die Spieler müssen da mal ihren eigenen Anspruch überprüfen, das hat mir überhaupt nicht gefallen.“

Nieber vermisste am Sonntag die Einsatzbereitschaft, das Zweikampfverhalten und die Entschlossenheit bei seinem Team. Dabei hatte es sich in der ersten halben Stunde noch gut präsentiert.

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Zwei Distanzschüsse bringen Hildesheim in Front

Im letzten Drittel wurden einige Situationen nicht konsequent zu Ende gespielt, dennoch ergaben sich gute Möglichkeiten für Lennart Novotny und Zeki Dösemeci. „Ein Tor muss man daraus machen“, sagte der Egestorfer Coach.

Zwei Distanzschüsse der Hildesheimer durch Benedict Plaschke (39. Minute) und Adem Avci (43.) brachten indes die Gastgeber in Front. „Eigentlich müssen wir clever genug sein, mit dem 0:1 in die Pause zu gehen. Aber bei so einer jungen Mannschaft wie meiner kann ich ihr das nur bedingt vorwerfen“, sagte Nieber.

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Nieber vermisst grundlegende Dinge

Was nach dem Seitenwechsel passierte, brachte ihn jedoch auf die Palme. Grundlegende Dinge wie Laufbereitschaft und Einstellung stimmten nicht bei den Deisterstädtern. Tigrinho hätte bei einer Großchance das 1:2 erzielen müssen (50.), dann wäre das Spiel eventuell anders verlaufen. Doch die Egestorfer schafften es im Verlauf des zweiten Durchgangs nicht, zwingend vor das Gehäuse des VfV 06 zu kommen. Lediglich eine Aktion von Homeier wurde noch einmal gefährlich (88.).

"Das entspricht absolut nicht meinem Anspruch"

Leon Heesmann (80.) und Thomas Sonntag (86.) nutzten die Unzulänglichkeiten in Germanias Defensive, um auf 4:0 zu stellen. „Das Umschaltspiel, das wir gezeigt haben, entspricht absolut nicht meinem Anspruch“, monierte Nieber, der aber an baldige Besserung bei den Egestorfern glaubt – schon nächste Woche zu Hause gegen den MTV Gifhorn.

1. FC Germania Egestorf/Langreder: Schöttelndreier – Behnsen (65. Oltrogge), Anson, Dösemeci, Ilic – Stieler, Kowohl (76. Waldschmidt) – Novotny (59. Celik), Tigrinho, Homeier – Paldino

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