03. November 2019 / 16:54 Uhr

Niederlage beim OSV Hannover: TSV Godshorn ist auf einem Zickzackkurs

Niederlage beim OSV Hannover: TSV Godshorn ist auf einem Zickzackkurs

Dirk Herrmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Francesco Rizzo vom OSV bedrängt den Godshorner Maximilian Linnenbrink (Archivbild).
Francesco Rizzo vom OSV bedrängt den Godshorner Maximilian Linnenbrink (Archivbild). © Michael Plümer
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Nach einer offenen Anfangsphase ließen sich die Godshorner innerhalb von wenigen Minuten die Butter vom Brot nehmen. Auch die drei Punkte blieben beim OSV - weil dem TSV "anfängerhafte Fehler" bei den Gegentoren unterlaufen sind.

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Mal über dem Strich, mal darunter: Der TSV Godshorn befindet sich in der unteren Tabellenregion der Landesliga zurzeit auf Zickzackkurs. Drei Tage nach dem Auswärtssieg in Burgdorf und dem Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz ist es für die Mannschaft von Trainer Niklas Mohs nun wieder in die andere Richtung gegangen. Beim OSV Hannover gab es für sie eine 0:2 (0:2)-Niederlage, die so unnötig war wie nur irgendwas.

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Kirchdorfs Jan-Erik Berkenkamp köpft ein zum zwischenzeitlichen 3:1, SV Wilkenburgs Keeper Burhan Öztürk ist chancenlos, trifft mit dem Fuß nur die Nase des Kirchdorfers. ©
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Godshorn gehört die Anfangsphase

In der Anfangsphase verpassten es die Godshorner, die Weichen auf Erfolg zu stellen. Offensiv hatten sie erstaunlich viel Raum und bereits in der 2. Minute die Riesenchance zur Führung, als Sebastian Bönig frei stehend aus sieben Metern den Querpass von Gian Luca Kasumovic nicht nutzen konnte. Der OSV brauchte fast eine halbe Stunde für den ersten Torschuss, der für Keeper Fabian Röseler noch leichte Beute war. Dass es kurz darauf 2:0 für die Oststädter stehen sollte, darauf hätte bis dahin wohl niemand gewettet.

Vergebliches Anrennen ohne zündende Ideen

Nach den Gegentoren von Francesco Rizzo (27.) und Michael Owusu (31.) hatte Kasumovic kurz vor Ablauf der ersten Halbzeit noch Pech mit einem Lattenschuss. So nah waren die Godshorner dem Anschlusstreffer erst wieder in der letzten Spielminute, als OSV-Torhüter Maximilian Kemmesies einen Freistoß von Kasumovic aus dem Winkel fischte. Die zweite Halbzeit war aus Sicht der Gäste ein vergebliches Anrennen ohne zündende Ideen.

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"Bei beiden Gegentoren sind uns anfängerhafte Fehler unterlaufen"

Der OSV präsentierte sich bei seinen Konterchancen indes harmlos und blieb den Beweis schuldig, warum auf seinem Konto schon doppelt so viele Siege stehen wie auf dem der Godshorner, für die das Ergebnis umso ärgerlicher war. „Spielerisch waren wir besser, allerdings hätten wir uns noch mehr Chancen erarbeiten müssen“, sagte Mohs. „Bei beiden Gegentoren sind uns anfängerhafte Fehler unterlaufen.“

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„Spielerisch war das von uns nicht super. Aber auch einen dreckigen Sieg nehmen wir sehr gerne mit“, resümierte OSV-Trainer Emilio Ortega. „Wir haben unsere Angriffe nicht gut ausgespielt. Es hatten nicht alle ihren besten Tag. Wir waren trotzdem das clevere Team.“

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