05. September 2020 / 20:29 Uhr

Niederlage durch späten Treffer: FC Inter Leipzig unterliegt in Erfurt

Niederlage durch späten Treffer: FC Inter Leipzig unterliegt in Erfurt

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Das war zu wenig. Nach vorn war Inter Leipzig plan- und ideenlos. © Imago
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Am vierten Spieltag der NOFV-Oberliga Süd musste sich Inter Leipzig Rot-Weiß Erfurt mit 0:1 geschlagen geben. Die Elf von Chefcoach Zoran Levnaic konnte sich aus dem Spiel heraus kaum eine Torchance erarbeiten.

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Erfurt.Lange hielt Inter Leipzig beim FC Rot-Weiß Erfurt das Spiel offen, doch am Ende mussten sich die Mannen von Trainer Zoran Levnaic mit 0:1 geschlagen geben. Das entscheidende Tor gelang Ballo Abou mit einem Kopfball nachdem er mit einer sensationellen „Hackenflanke“ eines Mitspielers „gefüttert“ worden war in der 83. Minute. Da war inter-kapitän Dongmin Kim gerade verletzungsbedingt ausgewechselt worden.

Erfurt verdienter Sieger

Bis dahin tat sich der zumindest dem Namen nach favorisierte Gastgeber vor 2100 Zuschauern im heimischen Steigerwaldstadion sehr schwer, besaß aber Chancenvorteile. Inter konnte sich aus dem Spiel heraus eigentlich gar keine Tormöglichkeiten erarbeiten, was Sportdirektor Carsten Hänsel folgerichtig monierte: „Wir hatten wieder Probleme, Chancen herauszuspielen. Nach vorn waren wir leider plan- und ideenlos. Nur eine Standardchance war zu wenig.“

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Damit meinte er einen schönen Freistoß von Lovro Sindik, der in der 86. Minute beinahe doch noch zum Ausgleich geführt hätte, aber an der Querlatte landete.

So blieb es beim 1:0 und damit beim ersten Saisonsieg der Erfurter, die sich in der vergangenen Woche von Coach Robin Krüger getrennt hatten. Dafür leitete erstmals Manuel Rost die Geschicke der Rot-Weißen und hatte mit etwas Glück gleich Erfolg. Er sagte nach der Partie: „Wir haben verdient gewonnen, wir hatten einen Plan. Es ging freilich nur über mannschaftliche Geschlossenheit.“ Der frühere Erfurter DDR-Auswahlspieler und heutige MDR-Experte Lutz Lindemann sagte: „Ich hoffe, dass sich die Erfurter nun Schritt für Schritt weiterentwickeln.“

Inter Leipzig: Guc – Vy-Ngoc, Dos Santos, Glänzel, Wutte – Sindik, Kim (80. Hartmann), Hadaschik – van Doorne, Zamoranho, Pistol. Tor: Abou (83.). Z.: 2100.