08. März 2022 / 08:17 Uhr

Niederlage gegen Kassel: Dresdner Eislöwen beenden Hauptrunde auf Platz zwei

Niederlage gegen Kassel: Dresdner Eislöwen beenden Hauptrunde auf Platz zwei

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Gerald Kuhn (l.) ließ nur ein Tor durch Eislöwe Johan Porsberger (M.) zu.
Gerald Kuhn (l.) ließ nur ein Tor durch Eislöwe Johan Porsberger (M.) zu. © Jan-M. Diekmann
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Die Dresdner Eislöwen haben die Hauptrunde in der DEL2 auf dem zweiten Tabellenplatz abgeschlossen. Im Nachholspiel bei den Kassel Huskies musste sich die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann am Montagabend mit 1:3 geschlagen geben.

Dresden. Am Ende hat es für die Dresdner Eislöwen doch nicht ganz zum Hauptrundensieg gereicht. In letzter Minute wurden die Elbestädter von den Frankfurter Löwen abgefangen, die sich am Montag gegen Crimmitschau mit einem 7:0-Kantersieg Platz eins sicherten. Das Team von Trainer Andreas Brockmann dagegen verlor auch die zweite Partie gegen die Kassel Huskies binnen drei Tagen mit 1:3 (0:1, 0:2, 1:0). Damit beenden die Blau-Weißen die Hauptrunde auf Rang zwei und müssen nun die Pre-Playoffs abwarten, bevor der Gegner für das Viertelfinale feststeht.

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„Es war ein ähnliches Spiel wie vor zwei Tagen. Wir sind sehr, sehr gut reingekommen. Doch Kassel hat über sechzig Minuten sehr strukturiert und gut in der Defensive gespielt, wenig zugelassen und wenn, dann war Kuhn im Tor da. Im zweiten Drittel haben wir bisschen die Geduld verloren. Es stand für beide viel auf dem Spiel. Am Ende waren es Kleinigkeiten, die entschieden haben“, so das Fazit von Andreas Brockmann.

Die Dresdner starteten gut in diese letzte Vorrundenpartie. Beide Teams schenkten sich von Beginn an nichts, es ging hart zur Sache und es entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau. Einziges Manko: Die Blau-Weißen konnten zwei Überzahlspiele nicht für Zählbares nutzen. Eine Minute vor der Pausensirene schlugen nach einer bis dahin ausgeglichenen Partie die Huskies eiskalt zu. Joel Keussen spitzelte die Scheibe durch die Hosenträger von Eislöwen-Keeper Janick Schwendener, dessen Trikot am Sonnabend für sage und schreibe 2000 Euro ersteigert wurde. Kurz bevor es in die Kabine ging, sorgten einige Nickeligkeiten für Wirbel auf dem Eis. Mitinitiator war Dresdens Kapitän Jordan Knackstedt, der sich nur schwer beruhigen ließ.

Faustkampf

Offensichtlich auch nicht in der Pause, denn unmittelbar nach Wiederbeginn geriet er sofort wieder mit dem Kasseler Goldhelm Jamie MacQueen aneinander. Beide streiften die Handschuhe ab und lieferten sich einen Faustkampf, der offensichtlich auch Handball-Torhüter Silvio Heinevetter auf der Tribüne beeindruckte (er postete ein Video davon bei Instagram). Die Kampfhähne durften sich dann sieben Minuten in der Kühlbox beruhigen. In der 33. Minute jubelten schon einige Kasseler, doch der Puck war nur am Pfosten gelandet. Das bestätigte auch der Videobeweis. Drei Minuten später aber musste Schwendener doch wieder hinter sich greifen. Lukas Laub stand frei im Slot und netzte zum 2:0 ein. Als wenig später ein verunglückter Pass im eigenen Drittel der Dresdner bei einem Gegenspieler hängenblieb und dann die Scheibe frei lag, reagierte Hans Detsch blitzschnell und schob sie zum 3:0 (38.) ins Tor.

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Obwohl die Eislöwen noch einmal alles versuchten, ließen die Huskies sich den Sieg nicht mehr nehmen. Lediglich einen dicken Schnitzer nutzte Johan Porsberger zum 1:3 (55.). Mehr als Ergebniskosmetik war das aber nicht.

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