18. Oktober 2021 / 10:01 Uhr

Niederlage gegen Markranstädt: Serie von Blau-Weiß Leipzig gerissen

Niederlage gegen Markranstädt: Serie von Blau-Weiß Leipzig gerissen

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Blau-Weiß Leipzigs Marko Arsenijevic (vorn) stemmt sich gegen SSV-Torschützen Carlo Purrucker.
Blau-Weiß Leipzigs Marko Arsenijevic (vorn) stemmt sich gegen SSV-Torschützen Carlo Purrucker. © Alexander Prautzsch
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Die blau-weiße Serie in der Sachsenliga ist beendet: Markranstädt gewinnt in Zschocher mit 1:0. Die SG Taucha ärgert Tabellenführer Freital.

Leipzig. Jetzt hat es Blau-Weiß Leipzig erstmals erwischt: Der sieben Spieltage ungeschlagene Fußball-Sachsenligist musste sich nun erstmals in dieser Saison dem Gegner beugen. Der SSV Markranstädt entführte durch ein Tor von Carlo Purrucker alle drei Punkte aus dem Stadion der Freundschaft.

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„Das war aber sehr schwer“, bekannte Gästetrainer Olaf Brosius, „Blau-Weiß war sehr gut eingestellt.“ Es sei insgesamt aber kein ansehnliches Spiel gewesen. Blau-Weiß-Coach Olaf Kaplick sah zumindest noch eine einigermaßen gute erste Halbzeit: „Die war noch okay, danach war es viel Gestürze und wir waren offensiv zu limitiert.“ Den Unterschied machte letztlich Purrucker. In der 70. Minute traf er nach Dribbling ins kurze Eck. Auf Seiten der Jungs aus Klein-zschocher stach Kapitän Marko Arsenijevic heraus, konnte die erste Niederlage seines Teams jedoch auch nicht verhindern.

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Unbezwungen sind nun nur noch Spitzenreiter SC Freital und der für Blau-Weiß auf Rang zwei gerückte Großenhainer FV. Die Freitaler kamen diesmal jedoch bei der SG Taucha nicht über ein 0:0 hinaus. „Wir waren einfach über die volle Zeit taktisch sehr diszipliniert“, konstatierte SGT-Trainer Marcus Jeckel hochzufrieden. In Anbetracht der großen personellen Probleme habe sein Team das wunderbar gemacht. „Vor der Pause waren wir sogar ein bisschen besser im Spiel als die Freitaler, die sich an uns auch danach die Zähne ausgebissen haben.“ Allerdings hatten die Gäste vor der Pause einmal die Latte getroffen.

Kickers Markkleeberg trennte sich von Empor Glauchau nach 2:0-Führung 2:2. „Das ist zwar erst einmal enttäuschend, wenn man so spät den Ausgleich bekommt, aber das Unentschieden war insgesamt schon gerecht“, bekannte Kickers-Coach Christian Sund sachlich. „Wir haben den Anschlusstreffer einfach zu schnell bekommen.“ Immerhin blieben die Kickers inklusive Pokalspiel in Oelsnitz nun bereits zum dritten Mal in Folge ungeschlagen.