09. Mai 2021 / 08:14 Uhr

Niederlage in Itzehoe: Dresden Titans verpassen das Play-off-Halbfinale

Niederlage in Itzehoe: Dresden Titans verpassen das Play-off-Halbfinale

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Lennard Larysz (l.) und Julius Stahl sind enttäuscht. Sie hatten sich in Itzehoe mehr erhofft.
Lennard Larysz (l.) und Julius Stahl sind enttäuscht. Sie hatten sich in Itzehoe mehr erhofft. © Jochen Leimert
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Die Korbjäger aus Elbflorenz verlieren das letzte Viertelfinalspiel in Itzehoe mit 70:88 und sind raus aus dem Aufstiegsrennen.

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Itzehoe/Dresden. Aus der Traum vom Aufstieg! Die Dresden Titans haben ihre Siegesserie im alles entscheidenden dritten Play-off-Viertelfinalspiel nicht fortsetzen können. Bei den Itzehoe Eagles unterlagen die Spieler von Trainer Fabian Strauß am Samstagabend mit 70:88 und mussten dadurch den Gastgebern den Einzug ins Halbfinale überlassen. Während die Norddeutschen im Kreis hüpften und den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte feierten, gratulierten die Sachsen brav und gingen dann mit hängenden Köpfen vom Feld. Die Saison, die lange so gut für die Dresdner gelaufen war und große Hoffnungen auf die Pro A geweckt hatte, endete nun eher als erwartet und mit einer großen Enttäuschung.

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Mit zwei Siegen aus den beiden ersten Gruppenspielen im Rücken waren die “Titanen” als Favoriten nach Schleswig-Holstein gereist, doch in Itzehoe konnten sie der Rolle nicht gerecht werden. Sie lagen schon nach dem ersten Viertel 12:20 zurück, rannten dann dem Rückstand hinterher. 35:51 aus ihrer Sicht hieß es zur Pause. Erst im letzten Viertel kamen sie noch einmal bis auf zehn, elf Punkte heran, konnten aber gerade in den letzten Minuten nichts mehr reißen und die klare Niederlage verhindern. Die Eagles waren da einfach stärker, ließen sich von ihrem Höhenflug nicht mehr abbringen. Die Dreier der Gäste fielen in diesem Spiel nicht so wie zuletzt, das Rebound-Duell ging klar an die Gastgeber - so war im hohen Norden für die Sachsen kein Staat zu machen.

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Nur drei Dresdner punkteten in dieser wichtigen Partie zweistellig. Lennard Larysz gelangen 18 Zähler, Julius Stahl 12 und Georg Voigtmann 10. Das war zu wenig, um den Traum vom Halbfinale und gar den vom Aufstieg in die Pro A am Leben zu erhalten. So blieb den Männern von Fabian Strauß nur der Frust und eine lange Heimfahrt im Bus. Bitter für sie, waren sie in der Gruppe doch punktgleich mit Itzehoe und Schwelm, mussten den beiden Kontrahenten aber den Einzug in die Vorschlussrunde überlassen. Die Eagles und die Baskets treffen nun im Halbfinale aufeinander: zunächst am Freitag in Schwelm, dann am Wochenende in Itzehoe. Das zweite Halbfinale bestreiten Münster und Bochum.

Beste Dresdner: Larysz 18, Stahl 12, Voigtmann 10, von der Wippel/Wendler je 9.