13. Februar 2021 / 06:14 Uhr

Nach Niederlage bei RB Leipzig: Augsburger Herrlich und Reuter sauer über Tor-Entscheidungen

Nach Niederlage bei RB Leipzig: Augsburger Herrlich und Reuter sauer über Tor-Entscheidungen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Für Stefan Reuter und Heiko Herrlich hätten beide Tore von RB Leipzig nicht zählen dürfen.
Für Stefan Reuter und Heiko Herrlich hätten beide Tore von RB Leipzig nicht zählen dürfen. © IMAGO/Laci Perenyi
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Der FC Augsburg verlor am Freitagabend mit 1:2 bei RB Leipzig. Bei den Gegentoren fühlten sich die Augsburger ungerecht behandelt. Trainer Heiko Herrlich und Geschäftsführer Stefan Reuter kritisierten die Entstehung der Gegentore.

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Das 1:2 in Leipzig bedeutete für den FC Augsburg die dritte Niederlage in Folge in der Bundesliga. Die beiden Gegentore stießen den FCA-Verantwortlichen besonders auf. "Ich sehe keinen klaren Kontakt vor dem 1:0, beim 2:0 sehe ich ganz viel Kontakt", sagte Augsburg-Trainer Heiko Herrlich nach der Partie.

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Was war passiert? Vor dem 1:0 segelt der Ball in den Strafraum, Leipzigs Dani Olmi zieht ab, scheitert aber an Augsburg-Keeper Rafal Gikiewicz. Reece Oxford will den Abpraller klären, trifft dabei allerdings den nachsetzenden Nordi Mukiele. Schiedsrichter Felix Zwayer entscheidet auf Strafstoß, den Olmo im zweiten Versuch versenkt. "In den TV-Bildern, die ich zur Verfügung habe, sehe ich keinen Kontakt", sagt Herrlich. Und auch Stefan Reuter, Geschäftsführer Sport beim FCA, sieht das so. "Für mich war das kein Foul", sagte Reuter.

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FCA-Geschäftsführer Reuter enttäuscht: "Das finde ich schade."

Herrlich und Reuter beklagen zudem, dass vor dem zweiten Leipziger Tor durch Nkunku Stürmer Yussuf Poulsen den Augsburger Marek Suchy im Zweikampf zu hart angeht und anschließend dessen Laufweg blockiert. "Vor dem 2:0 gab es Kontakt bei Marek. Das wird sich dann nicht angeschaut, das finde ich schade", sagte Reuter und übt damit Kritik am Kölner Video-Keller und Schiri Zwayer.