04. September 2020 / 14:29 Uhr

Viel Grund zum Optimismus: Doch Niedersachsen Döhren muss sich noch gedulden

Viel Grund zum Optimismus: Doch Niedersachsen Döhren muss sich noch gedulden

Jannik Meyer
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Oliver Krenzer und seine Mitspieler von Niedersachsen Döhren müssen sich noch ein wenig gedulden, bis es endlich um Punkte geht.
Oliver Krenzer und seine Mitspieler von Niedersachsen Döhren müssen sich noch ein wenig gedulden, bis es endlich um Punkte geht. © Dennis Michelmann
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Mit neuem Trainerduo, einem Dutzend neuer Spieler und reichlich Optimismus wollte Niedersachsen Döhren an diesem Wochenende in die neue Bezirksliga-Saison gestartet. Daraus wird nach positiven Corona-Tests zwar nicht, Benjamin Ullrich und Michael Wohlatz bleiben dennoch guter Dinge.

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Neue Trainer, neue Spieler, neue Ziele – in diesem Sommer hat sich bei Bezirksligist Niedersachsen-Döhren eine Menge verändert. Alles lief rund – bis das Corona-Virus die Pläne über den Haufen geworfen hat.

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Bis zum 11. September muss die Mannschaft in Quarantäne bleiben. Dabei sollte der Start am Wochenende nach elf Jahren mit Till Uhlig als Trainer als Zeitenwende verstanden werden. Benjamin Ullrich und Michael Wohlatz coachen gleichgestellt. „Micha und ich kennen uns zwar schon 20 Jahre, aber auch wir müssen uns in der neuen Aufgabe erst zusammenfinden. Es passt bislang perfekt“, sagt Ullrich.

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Bis sich die neuformierte Mannschaft der Spielvereinigung eingespielt hat, dürfte es noch dauern. Schließlich gab es zehn Abgänge, zwölf neue Spieler sind nach Döhren gewechselt. Nun steht Ullrich/Wohlatz ein 30-Mann-Kader zur Verfügung. Mit den ersten Trainingswochen sind die Coaches grundlegend zufrieden. „Wir haben andere Perspektiven und ergänzen uns sehr gut. Das Feedback aus dem Kreise der Spieler ist bislang auch positiv – hoffentlich bleibt das auch so“, sagt Ullrich.



"Viele Derbys dabei, die für die Spieler attraktiv sind"

Mit der neuen Staffeleinteilung, nach der es die Döhrener in der Bezirksliga 6 in erster Linie mit Stadtteams zu tun bekommen, ist Ullrich sehr zufrieden. „Es sind viele Derbys dabei, die für die Spieler immer besonders attraktiv sind. Ich finde es nur schade, dass sich lediglich die ersten beiden Teams für die Aufstiegsrunde qualifizieren.“

Man müsse von Anfang an in Form sein, ansonsten gerate man schnell unter Druck. Dank des neuen Modus erklärt sich das Ziel für die Halbserie von selbst: „In der ersten Saisonhälfte gibt es nur das Ziel, unter die ersten zwei zu kommen. Wenn wir das schaffen, dann wollen wir in der Rückrunde ganz oben angreifen.“

Zugänge: Marko Grahovac, Julian Reygers (beide OSV), Marius Fennel, Luis-Felipe Großmann, Jannick Bettels (alle Blaues Wunder), Jordan Ross (JFC Calenberger Land), Daniel Werner (TSV Godshorn), Philip Wagner (SV Ramlingen/Ehlershausen), Christopher Wollny, Jörn Hofmeister, Robin und Yannick von Freeden (alle SG Ronnenberg 05)

Abgänge: Pascal Bode (TSV Kirchrode), Hendrik Fedderken (Blaues Wunder), Torben Koschinsky (TSV Bemerode), Wladislaw Martirosov, Robert Hauk (beide Karriereende), Piet Niemann (Umzug), Jonas Richert (TuS Altwarmbüchen), Marco Sander (eigene Altherren), Tobias Schmücking (Pause)