10. November 2018 / 12:47 Uhr

Sieben Tore! Packendes Niedersachsenderby geht an die Frauen von Hannover 96

Sieben Tore! Packendes Niedersachsenderby geht an die Frauen von Hannover 96

Redaktion Sportbuzzer
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Die Frauen von Hannover 96 jubeln nach dem 2:0 gegen Eintracht Braunschweig.
Die Frauen von Hannover 96 jubeln nach dem 2:0 gegen Eintracht Braunschweig. © Maike Lobback
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Was für ein Fight! Die Frauen von Hannover 96 trafen das erste Mal in ihrer Historie auf Eintracht Braunschweig. Im Oberliga-Topspiel lieferten sich der Spitzenreiter mit seinem direkten Verfolger einen heißen Tanz.

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Erst 2:0, dann 3:1 und fünf Minuten vor Schluss steht es noch 3:3 - bis Anna-Lena Füllkrug zum Foulelfmeter antritt, der die Eintracht-Trainerin Katja Wittfoth riesig aufbrachte. 96 wird es egal sein, denn die Torjägerin trifft und tütet damit den Sieg für den Spitzenreiter der Oberliga ein, der vor allem nach der Halbzeitpause total von der Rolle war.

Tietz leitet ein, Osterwold legt nach

Standesgemäß versprühten die Frauen des Trainerduos Lars Gänsicke und Marcel Geisenhainer ihre Dominanz. Nach acht Minuten nickte Saskia Tietz ein und in der 22. Minute war Aileen Osterwold zur Stelle. Es lief alles nach Plan für die Gastgeber aus Hannover. Dann nutzte aber Lyn Meier die Unordnung im 96-Abwehrdrittel und traf zum Anschluss (35.). Nur zwei Minuten brauchte Anna-Lena Füllkrug um zu antworten. Mit 3:1 ging es in die Pause.

Das erste Niedersachsenderby der Frauen: Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig

Hannah Lena Kamm (Mitte) behauptet sich im Kampf um den Ball. Zur Galerie
Hannah Lena Kamm (Mitte) behauptet sich im Kampf um den Ball. ©
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BTSV schlägt nach der Pause doppelt zu

Kurz nach Wiederanpfiff der Partie zeigte Eintracht Braunschweig, dass es nicht aufsteckt. Mit dem 2:3 schockten sie die Roten sichtlich und trafen nur fünf Minuten später schon das 3:3. Hannover war wie gelähmt, brauchte ein bisschen, um das von sich abzuschütteln. Mit der Euphorie im Rücken bestimmten die Löwinnen das Spiel, schafften es aber nicht, das dritte Tor der zweiten Halbzeit draufzulegen. Die 96erinnen holten sich nach und nach die Sicherheit im Eilenriedestadion zurück, aber großartige Torchancen gab es auf beiden Seiten nicht mehr.

96-Jubel nach Entscheidungskorrektur

Nicht unüblich, dass für die Entscheidung eine Standardsituation herhalten musste - und die stiftete ordentlich Verwirrung, aber vor allem Unmut auf Braunschweiger Seite. Schiedsrichterin Sina Kühn pfiff zuerst Freistoß für Hannover 96 aus halblinker Position, kurz vor dem Strafraumeck der Blau-Gelben. Reklamation blieb aus.

Aber Kühn hielt Rücksprache mit ihrer Assistentin, die ihr mutmaßlich mitteilte, dass das Foul im Strafraum begangen wurde. Die Spielleiterin korrigierte ihren Pfiff und zeigte auf den Punkt. Sieben Minuten vor Schluss verwandelte Füllkrug vom Punkt zum 4:3! Eintracht-Trainerin Wittfoth konnte diese Entscheidung nicht fassen. Auf Seiten der Roten war die Freude hingegen riesig.

Der Liveticker zum Nachlesen:

Mehr zu den 96-Frauen

Wir präsentieren unsere #Startelf für das #DASTOPSPIEL gegen Eintracht Braunschweig!💪🏻⚽️ #H96BTSV #H96 #NiemalsAllein ⚫️⚪️💚

Gepostet von Hannover 96 Frauenfußball am Samstag, 10. November 2018

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