10. September 2019 / 07:46 Uhr

Niederstriegis kämpft Brandis nieder - Gleisberg siegt gegen Hochweitzschen

Niederstriegis kämpft Brandis nieder - Gleisberg siegt gegen Hochweitzschen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Grün-Weiß-Fußballer (hinten) bleiben ihren Gegnern aus Brandis stets wirkungsvoll auf den Fersen.
Die Grün-Weiß-Fußballer (hinten) bleiben ihren Gegnern aus Brandis stets wirkungsvoll auf den Fersen. © Gerhard Schlechte
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Für die Mannschaft des Döbelner SC ist im Fußball-Kreispokal in Thierbach bereits Endstation. Leisnig meistert Aufgabe in Mutzschen routiniert. Auch das zweite Döbelner Team, die Eisenbahner vom ESV, scheidet bereits nach der Niederlage beim SC Partheland II früh aus. 

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SV GleisbergMedizin Hochweitzschen 4:2 n.V. (0:1)

Gegen einen Gegner, der mit einer Vielzahl von Spielern aus der zweiten Mannschaft antrat, hatten die Gleisberger bis zur 90. Minute alle Hände voll zu tun. Die fleißigen Gäste hielten eifrig dagegen und verlangten den Hausherren eine Verlängerung ab. Mit dem 0:1 bestrafte Stephan einen Abwehrfehler der Gleisberger Defensivreihe.

Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt. Im zweiten Abschnitt gingen die Hausherren bis zur 64. Minute in Führung. Erst konnt C. Schubert in der 50. Minute ausgleichen, eine Viertelstunde später traf T. Schubert vom Elfmeterpunkt nach einem Handspiel der Mediziner im Strafraum. Wer nun glaubte, Gleisberg habe die Partie im Griff, hatte sich gewaltig geirrt. Bis zur 90. Minute gaben die Hochweitzschener nicht auf.

Und sie wurden belohnt, Schlegel gelang in der 83. nach einem Abwehrfehler der Ausgleich zum 2:2. In der Verlängerung gelang den Gleisbergen aber schließlich der Pokalerfolg. Bei beiden Teams ließen sichtlich die Kräfte nach – die letzten 30 Minuten mussten des Öfteren wegen kleinerer Verletzungen unterbrochen werden. Mit den Toren von Gallwitz (94.) und Dörner (110.) wurde der Einzug in die nächste Runde besiegelt.

Tore: 0:1 Stephan (35.), 1:1 C. Schubert (50.), 2:1 T. Schubert (64./HE), 2:2 Schlegel (83.), 3:2 Gallwitz (94.), 4:2 Dörner (110.).

Gleisberg: Weber, Müller, Lange, Heinze, Fricke, Michael, T. Schubert, C. Schubert, Dörner, Böhm, Gallwitz.

Hochweitzschen: Henze, Schlegel, Werner, Jähnichen, Helm, Ort, Zill, Voigt, Lehmann, Stephan, Hesse.

SR: Abdullahi Ahmed Ali. ZS: 50.

Aufbau WaldheimSV Klinga Ammelshain 2:8 (0:5)

In dieser Pokalbegegnung waren die Vorzeichen für den derzeitigen Tabellenvierten und Aufsteiger der Kreisoberliga, das Klingaer Team von Trainer Enrico Ueberschär, deutlich gegeben. Für den Gastgeber konnte die Devise nur lauten, sich achtbar aus dem Wettbewerb zu verabschieden. Bei Aufbau ließen die Verantwortlichen Benjamin Bamburski und Maik Fischer zunächst Torwart Marko Kretschmer und Goalgetter Rico Bebersdorf auf der Bank.

In den ersten 45 Spielminuten dominierten die Gäste spielerisch und einsatzstärker, was sich im Halbzeitstand bemerkbar machte. Beim 0:1 rutschte der Ball durch die Hosenträger von Tormann Florian Heinert. Bei Aufbau brachte nach Eckstoß von Kevin Sperl Jonas Hannß seinen Kopfball nicht im gegnerischen Gehäuse unter. Nach einem Solo markierte Patryk Niegowski das 0:2 und wenig später erhöhte nach einem Eckstoß Stephan Petersohn zum 0:3. Benjamin Seidel und der bei den Gästen überragende Maksymilian Drobniak trafen zum 0:5-Pausenstand. Nach einem zweiten Foulspiel musste bei der Heimelf Erik Erichson vorzeitig vom Platz. Trotz Unterzahl mühte sich Aufbau in den zweiten 45 Minuten, das Ergebnis einigermaßen in Grenzen zu halten.

Mit 2:3 im zweiten Spielabschnitt gelang dieses Vorhaben durchaus. Nach den Einwechslungen von Torwart Marko Kretschmer und Rico Bebersdorf war mehr Sicherheit zu erkennen. Nach einem Freistoß von Michael Wolf brachte Bebersdorf das Leder freistehend zum 1:5 im Kasten von Tobias Kuberski unter. Danach erhöhten die Gäste kurz das Tempo, was die eingewechselten Michael Vettermann und Florian Fritzsche mit ihren Treffern zum 1:6 und 1:7 nutzten.

Weitere Möglichkeiten das Ergebnis zweistellig hochzuschrauben, vereitelte mit tollen Reaktionen und Paraden Aufbau-Schlussmann Kretschmer. Nach Flanke von Tom Herrmann war es Jonas Hannß, der zum 2:7 einnetzte. Den Schlusspunkt in der jederzeit fairen Begegnung setzte per Flachschuss Niegowski zum 2:8-Endstand. Kommenden Sonntag muss das Bamburski/Fischer-Team in Böhlen beim FSV Dürrweitzschen um wichtige Punkte antreten.

Torfolge: 0:1 Drobniak (3.), 0:2 Niegowski (18.), 0:3 Petersohn (22.), 0:4 Seidel (33.), 0:5 Drobniak (43.), 1:5 Bebersdorf (56.), 1:6 Vettermann (67.), 1:7 Fritzsche (68.), 2:7 Hannß (76.), 2:8 Niegowski (78.).

Waldheim: Heinert (46. M. Kretschmer), Erichson, Wolf, Busch, Wende (46. Bebersdorf), Hannß, Herrmann, Walther (68. Kundt), Sperl, Eick, Teichgräber.

Klinga-Ammelshain: Kuberski, Bressel (77. Rieschick), Liebig, Niegowski, Petersohn, Seidel (46. Vettermann), Drobniak, Schubert (46. Fritzsche), Müller, Brandis, Gritzner.

SR: Tauchmann (Kohren-Sahlis). ZS: 80.

SC Partheland IIESV Lok Döbeln 4:2 n.E. (0:1)

Auch im Pokal war den Großbauchlitzern kein Erfolgserlebnis vergönnt. Die Elf von Trainer Domaniecki ging zwar durch Salzmann beim B-Ligisten (Nordstaffel) in Führung, konnte sie aber nicht halten. Ein Elfmeterschießen ist immer auch etwas Glückssache – und Fortune war der Loksche an diesem Tag wieder nicht beschieden.

Torfolge: 0:1 Salzmann (28.), 1:1 Thier (84.).

SC Partheland II: Lieboldt, Rose, Slansky, Meding, Oberreich, Alheidt, Kühn, Preißler, Dommer, Heyne, Pfeifer

ESV Lok Döbeln: Klose, Heyde, Ma. Engler, Suhr, Hoffmann, Zschoche, Beyersdorf, Salzmann, Fricke, Gregor, Blümke.

SR: Menger. ZS: 32.

Grün-Weiß NiederstriegisFSV Brandis 4:2 (1:0)

Im Döbelner Bürgergarten ging es hoch her, der fulminante Pokalfight endete mit einem verdienten Sieg für die Grün-Weißen. Wie viel Feuer drin war, zeigt die mit sieben gelben Karten und einmal Gelb-Rot durchaus farbenfrohe Statistik. Niederstriegis ging mit zwei Strafstößen bis zur 53. Minute mit 2:0 in Front. Aber die Gäste steckten nicht auf, erzielten den Anschluss. Und dann kam es noch dicker für Grün-Weiß, Platzverweis in der 84. Minute. Davon ließ sich die Koch-Mannschaft aber kaum beeindrucken und legte noch zwei Törchen oben drauf – die Entscheidung.

Torfolge: 1:0 S. Kaulich (34./Elfm.), 2:0 Krause (53./Elfm.), 2:1 Börner (78.), 3:1 Günther (90.), 3:2 Freudenthal (90.+1), 4:2 Borchardt (90.+4).

Niederstriegis: Giese, D. Kaulich, Reichelt, Iltzsche, S. Kaulich, Günther, Staroske, Werner, Krause, Borchardt, Gebhardt.

Brandis: Putz, Börner, Albrecht, König, Freudenthal, Bornmann, Eckardt, Loewe, Mende, Pfüller, Röder.SR: Drengner. ZS: 100.

Thierbacher SVDöbelner SC 2:1 (0:1)

Mit einer unglücklichen Niederlage verabschiedete sich der Döbelner SC aus dem Kreispokal. Zunächst mussten der DSC feststellen, dass nicht jeder Fußballplatz die Bezeichnung Rasen verdient hat. Dieser in der Tat nur bessere Acker half eher den Gastgebern, die an diese Platzbedingungen gewöhnt sind. Den Gästen fiel es zunächst schwer, hier irgendetwas auf die Beine zu stellen, was mit Fußball zu tun hatte. So hatten die Platzherren in den Anfangsminuten die ersten Chancen.

Die größte war ein Kopfball an den Querbalken in der 13. Minute. Dies schien der Weckruf für die Gäste darzustellen, die nun besser ins Spiel fanden. Am Ende der ausgeglichenen ersten Halbzeit stand es 1:0 für den DSC. Steve Oehme markierte mit einem direkt verwandelten Freistoß die Gästeführung (45.) Die Heimelf reagierte kurz nach dem Wechsel mit dem 1:1-Ausgleichstreffer.

In der Folgezeit besaßen die Döbelner zwar einige Möglichkeiten, um erneut in Führung zu gehen, vergaßen aber diese zu nutzen. So kam es wie es kommen musste. Ein schnell ausgeführter Freistoß der Heimelf aus dem Mittelfeld auf den im Abseits stehenden Treibl brachte das 2:1 für Thierbach mit sich (81.). Die verbleibende Zeit reichte dem DSC nicht, um die Verlängerung zu erreichen.

Thierbach: Kissner, Arnold, A. Treibl, Arbeit, Völkel, Gette (66. Schönfeld), D. Treibl (60. Schröter), Wolfram, Reqica, Goretzki, Magerramow

Döbeln: Eigenwillig, Raade, Dewitz, Feige, Perlitius (59. L. Draßdo), Vu Duc, Michel, Oehme, Günther (64. Hajdari), Dadi (75. A. Hochmuth), Liebmann

Torfolge: 0:1 Oehme (45.), 1:1 Gette (50.), 2:1 Treibl (81.)SR: Engelmann (Auligk). ZS: 80.

SG Kössern/Sermuth IISG Zschaitz/Ostrau II 2:4 (2:1)

In einem rasanten Spiel setzte sich die Spielgemeinschaft in Grimma durch. Dabei sah es zur Halbzeit gar nicht so prall aus, denn die Elf von Trainer Herrmann lag nach 45 Minuten mit 1:2 hinten. Dann entschieden sich die Zschaitzer und Ostrauer für einen Dreifachwechsel nach der Pause – und das fruchtete glänzend. Eddy Gomes schaffte schnell den Ausgleich, dann brachen bei den Hausherren die Dämme und Zschaitz/Ostrau II schaukelte den Auswärtserfolg nach Hause.

Torfolge: 0:1 Großmann (15.), 1:1 Troelenberg (31.), 2:1 Brückner (44.), 2:2 Gomes (65.), 2:3 Güldner (76.), 2:4 Fromme (86.).

Kössern/Sermuth II: Fritzsche, Fratzscher, Schüttler, Petzold, Streine, Barwig, Schumann, Brückner, Troelenberg, Woitschach.

Zschaitz/Ostrau II: Poser, Güldner, Gomes, Barkawitz, Pielmaier, Jentzsch, Stecher, Großmann, Peschke, Mi. Fromme, Ma. Fromme.

SR: Hildebrandt. ZS: 35.

Einheit MutzschenVfB Leisnig 2:4 (0:3)

Die Bergstädter meisterten ihre Pflichtaufgabe mit Bravour und hatten schon zur Halbzeit eine beruhigende 3:0-Führung herausgearbeitet. Der Rest war Schaulaufen für die Elf von Rico Meister und Michael Koslowski. Randnotiz: Die zweite Leisniger Elf musste in Großbardau ran, dort war allerdings nicht zu holen – 0:5 nach 90 Minuten.

Torfolge: 0:1, 0:2 Schulz (3./15.), 0:3 Roitzsch (41.), 0:4 Erl (50.), 1:4 Mundus (54.), 2:4 Kretzschmar (58.).

Mutzschen: Krahl, Grina, Schröter, Mundus, Kretzschmar, Hartig, A. Köster, Uhlemann, M. Köster, R. Polzer, M. Polzer.

Leisnig: Ackermann, Hartmann, M. Schulz, Roitzsch, Seydel, Kouba, Böhm, Gehle, Wilke, Thalheim, T. Schulz.SR: Müller. ZS: 43.

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