27. Februar 2019 / 20:02 Uhr

Niemand siegt zweimal gegen den VfL Wolfsburg

Niemand siegt zweimal gegen den VfL Wolfsburg

Andreas Pahlmann und Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
05.10.2018, Bremen: Fußball: Bundesliga, 7. Spieltag: Werder Bremen - VfL Wolfsburg im Weserstadion in Bremen. Bremens Yuya Osako (r.) kämpft gegen Wolfsburgs Jerome Roussillon (l.) um den Ball. Foto: David Hecker/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
Wünscht sich den nächsten Erfolg fürs Team: VfL-Manager Jörg Schmadtke. © dpa
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Eigentlich kann der VfL Wolfsburg sein Bundesliga-Spiel am Sonntag (18 Uhr) gegen Werder Bremen gar nicht verlieren. Denn das Team von der Weser gewann das Hinspiel - und zwei Siege gegen den VfL hat in dieser Saison noch keiner geschafft!

Schalke, Leverkusen, Hertha, Freiburg, Mainz und Mönchengladbach: Gegen diese sechs Mannschaften hat der VfL schon beide Bundesliga-Partien dieser Saison hinter sich. Gegen Hannover und Leipzig gab es zudem je ein Punkt- und ein Pokalspiel. Bemerkenswert: Gegen keinen dieser Gegner hat der VfL zweimal verloren. Er hat allerdings auch gegen keinen zweimal gewonnen - mit Ausnahme der Spiele gegen den SC Freiburg (1:3 und 3:3) gab's jedoch zumindest immer einen Sieg.

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Ein statistischer Zufall oder eine Bilanz mit Aussagekraft? Für Jörg Schmadtke eher Ersteres. Der VfL-Manager sagt nach kurzem Nachdenken: "Das ist so, mehr aber auch nicht." Womit der 54-Jährige das Ganze eher als statistischen Zufall einordnet - und lieber über den Höhenflug des Teams spricht, bei dem in diesen Wochen neben dem fußballerischen Können der Zusammenhalt hervorsticht. "Das ist sehr homogen, richtig gut", lobt der Manager und begründet: "Das ist so, weil die Mannschaft ein gemeinschaftliches Ziel für sich entwickelt hat, weil die Spieler Lust haben, Spiele zu gewinnen. Das hält zusammen."

"Dann wird es richtig prickelnd"

Vor der Saison hatte Schmadtke gesagt, er wünsche sich nach zwei Jahren mit zwei Fast-Abstiegen eine prickelnde Spielzeit. Wie prickelnd ist die denn, wenn man nun mal alle Spiele betrachtet? Prickelnd? Noch nicht! "Das wird es erst dann, wenn du an den letzten fünf, sechs Spieltagen noch oben dabei bist und um die internationalen Plätze mitspielst – dann wird es richtig prickelnd. Jetzt ist es entspannt", so das Zwischenfazit des erfahrenen Managers vor dem "wichtigen Heimspiel" gegen Werder, das Bremens Kapitän Max Kruse für den Klub von der Weser bereits als "Endspiel" bezeichnet hatte.

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"Eine Niederlage gegen uns würde ihren Abstand deutlicher machen"

Denn die Bremer wollen da hin, wo der VfL gerade steht - auf einen europäischen Platz. Gelingt es Werder als erstem Team, den VfL in dieser Spielzeit zweimal zu besiegen, wären es nur noch drei Punkte Rückstand auf die Wolfsburger. Schmadtke kann daher verstehen, dass die Bremer dieser Partie so viel Bedeutung beimessen. Der VfL-Manager: "Eine Niederlage gegen uns würde ihren Abstand deutlicher machen. Es wären dann neun Punkte." Und die in den restlichen Spielen noch aufzuholen, sei "schwierig".

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