21. Mai 2019 / 09:27 Uhr

Nach Tod von Niki Lauda: Ferrari, Niko Rosberg und Co. trauern um die Rennlegende - „Verheerender Verlust“

Nach Tod von Niki Lauda: Ferrari, Niko Rosberg und Co. trauern um die Rennlegende - „Verheerender Verlust“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Weggefährten Toto Wolff (Teamchef von Mercedes, links) und Ferrari-Boss Maurizio Arrivabene (rechts) trauern um den Verlust von Rennlegende Niki Lauda.
Die Weggefährten Toto Wolff (Teamchef von Mercedes, links) und Ferrari-Boss Maurizio Arrivabene (rechts) trauern um den Verlust von Rennlegende Niki Lauda. © 2017 Getty Images
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Diese Nachricht bewegt, besonders die Formel 1: Der Tod von Niki Lauda hat große Trauer in der Motorsport-Königsklasse ausgelöst. Ferrari, Mercedes und Co. reagieren betroffen, auch aktuelle und ehemalige Fahrer wie Niko Rosberg bekunden ihr Mitgefühl.

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Die Formel 1 trauert um eine ihrer größten Ikonen. Vor dem Klassiker in Monaco hat der Tod des dreimaligen Weltmeisters Niki Lauda Fahrer, Teams und Fans erschüttert. "Für immer in unseren Herzen, für immer unsterblich in unserer Geschichte", twitterte die Motorsport-Königsklasse am Dienstagmorgen. "Die Motorsport-Gemeinschaft betrauert den verheerenden Verlust einer wahren Legende." Die Gedanken aller in der Formel 1 seien bei den Freunden und der Familie des Österreichers, der am Montag im Alter von 70 Jahren gestorben war.

Zum Tod von Niki Lauda: Die Bilder seines Lebens

Die Bilder der beeindruckenden Karriere von Formel-1-Legende Niki Lauda. Zur Galerie
Die Bilder der beeindruckenden Karriere von Formel-1-Legende Niki Lauda. ©
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Lauda "auf ewig" in den Ferrari-Herzen

Laudas ehemaliger Rennstall Ferrari schrieb am Dienstag bei Twitter: "Heute ist ein trauriger Tag für die Formel 1". Und weiter: „Die große Familie Ferrari erfährt in tiefer Trauer die Nachricht vom Tod des Freundes Niki Lauda, dreifacher Weltmeister, zweimal mit der Scuderia (1975-1977). Er wird auf ewig in unseren Herzen und in denen der Fans bleiben." Seinen dritten Titel hatte Lauda 1984 in einem McLaren geholt.

"Alle bei McLaren sind tieftraurig zu hören, dass unser Freund, unser Kollege und der Weltmeister von 1984, Niki Lauda, gestorben ist", schrieb das britische Team bei Twitter. "Niki wird für immer in unseren Herzen und verankert sein in unserer Geschichte."

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Rosberg dankt Lauda

Das deutsche Werksteam Mercedes veröffentlichte via Twitter zunächst ein Foto eines lächelnden Niki Lauda, darüber neben einem roten Herzen: Niki, 1949 - 2019. Lauda arbeitete seit Ende 2012 als Aufsichtsratschef des Rennstalls."

„Eine Legende hat uns verlassen", schrieb der britische Ex-Weltmeister Jenson Button, der 2009 die WM gewonnen hatte. "R.I.P. Niki Lauda", twitterte der aktuelle Formel-1-Pilot Romain Grosjean vom amerikanischen Team Haas. Der spanische Ex-Weltmeister Fernando Alonso äußerte sich bei Twitter: "Schockierende und traurige Nachricht, diesen Morgen. RIP Niki".

Der Mercedes-Weltmeister von 2016, Nico Rosberg, dankte Lauda via Twitter. „Ich habe soviel von Dir gelernt. Deine Leidenschaft, dein Kampfgeist, nie zu aufzugeben, dein Glaube daran, dass man sich immer zweimal im Leben begegnet, und selbst deine Geduld mit uns Youngsters", schrieb Rosberg. Er und mit ihm die 100 Millionen Fans auf der ganzen Welt „denken an dich und an deine Familie und wünschen, dass Du in Frieden ruhst".

Auch der aktuelle Weltmeister Lewis Hamilton reagierte auf Twitter mit Bestürzung auf den Tod der Motorsport-Legende und schrieb: "Ich kann es kaum glauben, dass du nicht mehr da bist. Ich werde unsere Gespräche vermissen, das gemeinsame Lachen, die Umarmungen nach gewonnenen Rennen. Danke, dass du so ein strahlendes Licht in meinem Leben warst. Ich werde für deine Familie immer da sein, wenn sie mich braucht. Ich liebe dich."

Lauda schrieb große Geschichten in der Formel 1, die am kommenden Woche zu ihrem Klassiker in Monte Carlo antreten wird. Dieser Große Preis von Monaco wird aber ohne Zweifel im Zeichen des Todes von Lauda stehen, der wie durch ein Wunder 1976 auf der Nordschleife des Nürburgrings einen Feuerunfall überlebt hatte und nur wenig später schon wieder um die WM gefahren war.

Alle Formel-1-Weltmeister seit 1950

Der erste Formel-1-Weltmeister wird 1950 <b>Giuseppe Farina</b>. Der Alfa-Romeo-Fahrer triumphierte knapp vor seinem Teamkonkurrenten Juan Manuel Fangio. Auf dem Foto ist der Italiener beim ersten jemals gefahrenen Grand-Prix am 13. Mai 1950 in Silverstone, Großbritannien, zu sehen. In der Saison wurden gerade einmal sieben Rennen gefahren, die in die Wertung zählen konnten. Tatsächlich gezählt wurden, dank der sogenannten Streichresultate (existent bis 1990), aber nur die besten vier Ergebnisse der Fahrer. Zur Galerie
Der erste Formel-1-Weltmeister wird 1950 Giuseppe Farina. Der Alfa-Romeo-Fahrer triumphierte knapp vor seinem Teamkonkurrenten Juan Manuel Fangio. Auf dem Foto ist der Italiener beim ersten jemals gefahrenen Grand-Prix am 13. Mai 1950 in Silverstone, Großbritannien, zu sehen. In der Saison wurden gerade einmal sieben Rennen gefahren, die in die Wertung zählen konnten. Tatsächlich gezählt wurden, dank der sogenannten Streichresultate (existent bis 1990), aber nur die besten vier Ergebnisse der Fahrer. ©

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