05. März 2022 / 10:23 Uhr

Offiziell: Schumacher-Team Haas trennt sich von Nikita Masepin und russischem Hauptsponsor

Offiziell: Schumacher-Team Haas trennt sich von Nikita Masepin und russischem Hauptsponsor

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nikita Mazepin fährt nicht mehr für das Team Haas.
Nikita Mazepin fährt nicht mehr für das Team Haas. © IMAGO/Motorsport Images
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US-Rennstall Haas hat mit harten Konsequenzen auf die russische Invasion in der Ukraine reagiert. Am Samstagmorgen trennte sich das Team von Mick Schumacher vom russischen Fahrer Nikita Masepin sowie von seinem russischen Hauptsponsor.

Das Formel-1-Team Haas trennt sich mit sofortiger Wirkung von Mick Schumachers russischem Stallrivalen Nikita Masepin und dem russischen Hauptsponsor Uralkali. Dies teilte der US-Rennstall am Samstag mit. "Wie der Rest der Formel-1-Gemeinschaft ist auch das Team schockiert und traurig über den Einmarsch in der Ukraine und wünscht sich ein schnelles und friedliches Ende des Konflikts", hieß es in der kurzen Erklärung weiter.

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Einen neuen Fahrer benannte Haas noch nicht, angeblich soll aber der amerikanisch-brasilianische Ersatzfahrer Pietro Fittipaldi den Moskauer Masepin ersetzen. Masepin hatte wie auch Schumacher 2021 seine erste Formel-1-Saison bestritten. Haas-Teamchef Günther Steiner hatte in der vergangenen Woche nach dem russischen Angriff auf die Ukraine die weitere Zukunft von Masepin als Fahrer und von Geldgeber Uralkali als Geldgeber offengelassen. Nikita Masepins Vater Dmitri ist Miteigentümer des russischen Bergbauunternehmens.

Sein Sohn hätte in der Formel 1 in dieser Saison ohnehin nur als neutraler Athlet unter "Fia Flagge" starten dürfen. Zudem hätte der 23-Jährige einen Verhaltenskodex unterschreiben müssen, der unter anderem eine klare Distanzierung von den Aktionen Russlands dokumentiert. Die Formel 1 hatte bereits zuvor den Grand Prix in Russland in diesem Jahr abgesagt. Zudem wurde der Standort komplett aus dem Rennkalender gestrichen. Der erste Grand Prix 2022 findet am 20. März in Bahrain statt.

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