14. Juli 2021 / 06:00 Uhr

Niklas Danowski schließt sich dem Oranienburger HC an

Niklas Danowski schließt sich dem Oranienburger HC an

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
v.l. Alexander Pietsch (Oranienburg, 20), Niklas Danowski (Magdeburg, 23), Lasse Scharge (Oranienburg, 22)
Nicht mehr gegeneinander, sondern zusammen: Niklas Danowski (Mitte) wechselt vom SC Magdeburg II zum Oranienburger HC und spielt in Zukunft in einem Team mit Alexander Pietsch (links) und Lasse Scharge. © Franziska Gora
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3. Liga, Handball: Von der Elbe nach Oberhavel wechselt der 23 Jahre Abwehrspieler, der in Zukunft mit der Rückennummer zwei auflaufen wird. Zuletzt spielte Danowski für den SC Magdeburg II und ist laut OHC-Trainer Christian Pahl einer der "besten Kreisspieler der Liga".

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Handball-Drittligist Oranienburger HC hat nach eigenen Angaben einen Transfercoup gelandet. Wie der Verein aus der Kreisstadt vermeldete, wechselt mit sofortiger Wirkung Niklas Danowski vom SC Magdeburg II nach Oberhavel. Der Kreisspieler war in den vergangenen Jahren eine feste Größe im Drittligateam des SCM. „Ich habe selten so einen kompletten Spieler wie Niklas gesehen“, sagt Christian Pahl, Sportlicher Leiter und Trainer des OHC. Zusätzlich sei der 23-Jährige nach Aussage von Pahl „einer der besten Kreisspieler der Liga“. In den nächsten beiden Jahren wird der 1,93-Meter-Hüne für den OHC auflaufen. „Ich beobachte die Entwicklung beim OHC ziemlich genau. Vor allem bei den Spielen gegeneinander habe ich viel mitbekommen. Mir gefiel immer die Art und Weise von Christian Pahl als Trainer“, sagt Danowski. „Ich bin in der Abwehr flexibel einsetzbar, habe auf den Positionen zwei bis fünf verteidigt. Ich bin recht lautstark und versuche, die anderen mitzureißen. Das strebe ich auch in Oranienburg an.“

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In der pandemiebedingt abgebrochenen Saison 2020/21 war der OHC-Neuzugang jeweils bester Werfer seines Teams. Für den SCM II warf er in den vier Spielen 25 Tore (davon 14 Sieben-Meter). Der Kreisspieler hat eine feste Stelle beim Fußballverband Sachsen-Anhalt. Die wird er auch behalten. „Ich bin sehr verwurzelt in Magdeburg und möchte meinen Lebensmittelpunkt nicht verlagern“, so Danowski. Er wolle seine Arbeitszeit verkürzen, um drei- bis viermal in der Woche nach Oranienburg zu pendeln. Dort wird er die Rückennummer zwei erhalten und am Donnerstag (15. Juli) im Testspiel gegen Blau-Weiß Berlin sein erstes Match im OHC-Dress bestreiten. Anfang September wird er dann sein Pflichtspieldebüt in der 3. Liga für den OHC geben.