23. Juni 2019 / 11:33 Uhr

Hammer-Quote: Niklas Goslinowski bekommt die Torjägerkanone

Hammer-Quote: Niklas Goslinowski bekommt die Torjägerkanone

Udo Pütsch
Märkische Allgemeine Zeitung
Niklas Goslinowski (2.v.l.) mit der Torjägerkanone für 32 Saisontreffer zusammen mit seinen beiden Trainern Felix Bigalke (l.) und Alexander Schröder (r.) sowie Landesliga-Staffelleiter Hagen Studier.
Niklas Goslinowski (2.v.l.) mit der Torjägerkanone für 32 Saisontreffer zusammen mit seinen beiden Trainern Felix Bigalke (l.) und Alexander Schröder (r.) sowie Landesliga-Staffelleiter Hagen Studier. © Udo Pütsch
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Landesliga Süd: Beim Heimsieg gegen den TSV Schlieben erzielt Eintracht Miersdorf/Zeuthen-Stürmer seinen 32. Saisontreffer.

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Der 2:0 (2:0)-Erfolg gegen den TSV Schlieben war zugleich der 14. Heimsieg in Folge für die Landesliga-Kicker vom SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen. Am Ende hatten jedoch auch die Gäste trotz der Niederlage allen Grund zum Jubel, denn die Niederlagen von Einheit Perleberg und dem Angermünder SC in der Nordstaffel sorgten dafür, dass auf Grund der besseren Tordifferenz der Klassenerhalt noch erreicht wurde. Vor dem Match bekam Stürmer Niklas Goslinowski von Staffelleiter Hagen Studier die Torjägerkanone überreicht.

Bereits in der siebten Minute gelang Torjäger Niklas Goslinowski der Führungstreffer

Eintracht begann ohne die rotgesperrten Romrig und Soost und verzichtete außerdem auf den Einsatz von Kapitän Wolter und Ankurbler Alisch. Dennoch übernahm der Gastgeber sofort die Kontrolle auf dem Rasen und drängte die abstiegsbedrohten Gäste tief in die eigene Hälfte. Die Heimelf zeigte sich spielfreudig und kombinationssicher und wollte dem treuen Anhang bei besten äußeren Bedingungen nocheinmal gute Fußballkost bieten. Bereits in der siebten Minute gelang Torjäger Niklas Goslinowski der Führungstreffer. Nachdem er den Ball von Max Markert serviert bekam, legte er sich das Leder auf seinen starken rechten Fuß und verwandelte unhaltbar in den linken Dreiangel.

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In der verbleibenden Spielzeit folgte Einbahnstraßenfußball mit Torchancen für mindestens ein halbes Dutzend weiterer Treffer. Das 2:0 erzielte dann Matthias Ritter per Kopf als er einen präzisen Freistoß von Niklas Goslinowski im Gehäuse von Gästekeeper Albert Dehne unterbrachte. Der Torhüter der Schliebener bewahrte seine Elf noch mehrfach vor weiteren Gegentreffern. So scheiterten u.a. Goslinowski, Ritter und Mißbach bei ihren Torabschlüssen. Den Gästen war zwar der Wille anzumerken, sich gegen den drohenden Abstieg zu stemmen, allerdings verfügten sie kaum über spielerische Mittel, sich ernsthaft zur Wehr zu setzen. Eintracht-Torhüter Florian Peka musste während der gesamten 90 Minuten kein einziges Mal ernsthaft eingreifen. Somit ging es mit dem für die Gäste schmeichelhaften 2:0 in die Halbzeitpause.

Mit zunehmender Spielzeit verflachte die Begegnung

Nach Wiederanpfiff zeigte sich das gleiche Bild auf dem Rasen: Eintracht weiterhin mit zahlreichen Möglichkeiten zur Resultatserhöhung. Die dickste hatte Max Markert, als er nach einer guten Stunde völlig blank Torhüter Dehne anschoss. Mit zunehmender Spielzeit verflachte die Begegnung nun. Bei den hochsommerlichen Temperaturen ließ Eintracht im Gefühl des sicheren Sieges die Zügel etwas schleifen, die Gäste dagegen hatten keine Mittel, um dem Spiel eine Wende zu geben. Trainer Alexander Schröder meinte nach der Begegnung: "Ein verdienter Sieg und am Ende auch die verdiente Meisterschaft für uns. Jetzt gilt es, in der kurzen Sommerpause (Trainingsauftakt ist bereits der 11. Juli) die Kräfte zu regenerieren, um in der Brandenburg-Liga bestehen zu können.“

Eintracht: Peka – Pausch (68. Langhof), Kresovic, Bagola (46. Veit), Markert – Wolpert, Schmidt – Ritter (46. Westphal), Greib, Mißbach – Goslinowski

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