01. Dezember 2019 / 18:48 Uhr

Niklas Kiene verschießt Elfer: HSC holt (nur) einen Punkt beim VfB Oldenburg

Niklas Kiene verschießt Elfer: HSC holt (nur) einen Punkt beim VfB Oldenburg

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
HSC-Kapitän Niklas Kiene scheitert in Oldenburg mit einem Elfmeter am VfB-Keeper.
HSC-Kapitän Niklas Kiene scheitert in Oldenburg mit einem Elfmeter am VfB-Keeper. © Florian Petrow
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Es ist zwar nur ein Punkt geworden, doch eine lang ersehnte Belohnung hat es anschließend trotzdem gegeben. Auf der Rückfahrt vom 1:1 beim VfB Oldenburg machte der Bus des HSC Hannover einen Halt bei einem Fastfoodrestaurant. 

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„Wenn man so spielt, dann kann man damit auch mal zufrieden sein. Ich bin stolz auf die Jungs, sie haben ein fantastisches Spiel abgeliefert haben“, sagte HSC-Trainer Martin Polomka. Der Coach betrachtete die Leistung als deutlichen Schritt nach vorne. „Die Mannschaft lernt dazu. Sie war läuferisch und fußballerisch besser, präsentierte sich zudem als Einheit mit einer guten Kommunikation.“

"Wir hätten gewinnen müssen"

Allerdings verhinderte die erneut mangelhafte Chancenverwertung den ersten Dreier auf fremdem Platz. „Wir waren klar die bessere Mannschaft und hätten gewinnen müssen“, fand Polomka.

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„Beim nächsten Mal schießt der Torwart“

Doch Niklas Kiene scheiterte in der 23. Minute mit einem Elfmeter nach Foul an Gürkan Öney an Torwart Thilo Pöpken. Zuvor hatte Ferhat Bikmaz bereits zwei Elfmeter verschossen. „Beim nächsten Mal schießt der Torwart“, kündigte Polomka scherzhaft an.

Zwei Minuten später bediente Atilay Batbay Björn Masur, doch dessen Schuss wurde kurz vor der Linie geklärt. Nach einer erneuten Hereingabe von Batbay schoss Yannick Bahls freistehend Pöpken an den Fuß (28.). Öneys Kopfball wurde ebenfalls kurz vor der Linie gerettet (36.).

Das Auslassen der Torchancen rächt sich

Die Oldenburger konterten im eigenen Stadion und gingen durch Kifuta Kiala Makangu in Führung (45.). „Die haben eine extreme individuelle Qualität“, lobte Polomka. Doch sein Team erholte sich schnell: Bikmaz bediente mit einem hohen Ball Masur, der aus 14 Metern abzog und Glück hatte, dass Pöpken der Ball durch die Hände glitt (45.+2).

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Nach der Pause agierte der HSC vorsichtiger, ließ den VfB kommen. Doch die Oldenburger kreierten nur nach Standardsituationen Torchancen. Der Aufsteiger ließ seine besten Möglichkeiten durch Bikmaz und Maurice Kleinert aus.

Prellung im Gesicht für Ngongang

Schon in der 37. Minute musste Innenverteidiger Stephane Ngongang nach einem Kopfballduell mit Verdacht auf Jochbeinbruch ins Krankenhaus. Die Vermutung bestätigte sich aber nicht: „Es ist nur eine Prellung“, so Polomka. Ngongang konnte nach dem Spiel mit dem Team zurückreisen - und ebenfalls ein paar Burger beim Zwischenstopp verdrücken.