20. April 2019 / 18:51 Uhr

Niklas Thiemann schießt den TuS SW Enzen zurück in den Abstiegskampf

Niklas Thiemann schießt den TuS SW Enzen zurück in den Abstiegskampf

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
X-Thiemann
Die Enzer feiern ihren Doppeltorschützen Niklas Thiemann (links). © dak
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Enzen besiegt den SV Lachem-Haverbeck mit 2:0.

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"Wir gewinnen heute" - Der Enzer Coach Fabian Stapel war sich schon kurz vor dem Anpfiff sicher, dass sein Team den Platz heute mit drei Punkten im Gepäck verlassen würde. Seine hellseherischen Fähigkeiten waren beeindruckend, denn sein Team gewann mit 2:0 gegen den Tabellendritten SV Lachem-Haverbeck. Damit liegen die einst abgeschlagenen Enzer nur noch drei Punkte hinter dem Relegationsrang. "Bei uns wird es nun aber keine Rechenspiele geben", stellte Stapel direkt klar. "Wir fahren momentan einfach ganz gut, in dem wir auf uns schauen und uns ein bisschen quälen."

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Vorausgegangen war eine starke Leistung der Gastgeber, die zu jeder Zeit die Kontrolle über das Spiel hatten, aber zu schluderig mit ihren Chancen umgingen. In der ersten Hälfte war es der letzte Pass, der häufig fehlte. Die einzigen Chancen im ersten Durchgang durch Niklas Thiemann und Lennart Faul waren jedoch auch keine Hochkaräter.

Dies änderte sich nach dem Wiederanpfiff. Erst flankte Thiemann auf die Latte und im Anschluss stand er plötzlich ganz alleine vor dem Gästekeeper, der die besseren Nerven in dem Duell hatte (58.). Nur zwei Minuten später fiel dann aber die überfällige Führung. Es war ein Treffer wie aus dem Lehrbuch: Renke Mücke verlagerte das Spiel durch einen langen Diagonalball auf Leon Horstmann. Bennet Blume überlief Horstmann, bekam den Ball zugespielt, flankte nach innen und Thiemann vollendete gegen die Laufrichtung des Torwarts (60.).

Acht Minuten später baute abermals Thiemann die Führung auf 2:0 aus. Bei seinem Schuss aus der Drehung half der Gästetorwart jedoch gütig mit. Im Anschluss gab es weitere Chancen durch Kevin Wöbbeking, Faul, Mücke und Co., doch sie alle wurden vergeben. "Wir hatten echt dicke Dinger auf den Flunken", so Stapel. "Lachem gehört nicht zu den laufstärktsten Mannschaften, das wollten wir ausnutzen und haben das gut gemacht. Ich bin mit der Leistung heute, besonders in der zweiten Hälfte hochzufrieden."


Weil die Gäste nie wirklich gefährlich wurden und stattdessen mit fortlaufender Zeit immer weiter gegeneinander argumentierten, blieb es beim ungefährdeten Heimsieg, den die Spieler im Anschluss beim Osterfeuer neben dem Platz feierten.

SWE: Schaper, Blume, Schölzel, Schmidt, Faul, Horstmann, Mücke, Kahlert, Thiemann, Buhr, Schwarze.