23. August 2021 / 06:47 Uhr

Spiel in Nizza abgebrochen: Fans stürmen nach Streit mit Marseille-Star Dimitri Payet auf den Platz

Spiel in Nizza abgebrochen: Fans stürmen nach Streit mit Marseille-Star Dimitri Payet auf den Platz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nizza-Fans strömen nach einer Auseinandersetzung mit OM-Star Dimitri Payet auf das Spielfeld.
Nizza-Fans strömen nach einer Auseinandersetzung mit OM-Star Dimitri Payet auf das Spielfeld. © dpa/IMAGO/Sportimage (Montage)
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Heftige Szenen in der Ligue 1. Das Spiel zwischen OGC Nizza und Olympique Marseille muss in der Schlussphase abgebrochen werden. Auslöser ist ein Streit zwischen Nizza-Fans und Marseille-Star Dimitri Payet.

In Frankreich ist das Erstliga-Duell zwischen OGC Nizza und Olympique Marseille am Sonntagabend nach Tumulten abgebrochen worden. Eine Viertelstunde vor Spielende stürmten Zuschauer auf das Spielfeld im Allianz Riviera-Stadion in Nizza und es kam zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und Spielern beider Klubs, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. Bereits seit Spielbeginn waren regelmäßig Gegenstände von den Tribünen auf das Spielfeld geworfen worden, wie der Sender CNews berichtete.

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Als in der 75. Minute Marseille-Spieler Dimitri Payet vor einem Eckschuss von einem Wurfgeschoss am Rücken getroffen wurde, sank er zunächst zu Boden. Dann warf er mit mehreren Plastikflaschen auf Nizza-Fans, andere Teamkollegen schlossen sich ihm an, wie CNewa berichtete. Daraufhin drängten Nizza-Fans aufs Spielfeld um die gegnerischen Spieler anzugehen, was zu heftigen Auseinandersetzungen und Schubsereien auch zwischen Spielern und Klubverantwortlichen führte. Nach dem Platzsturm wurde die Partie zunächst unterbrochen.

Während Nizza offenbar zum Weiterspielen bereit war, wollten die Marseille-Spieler nicht zurück aufs Feld, hieß es. Einige seien bei dem Gerangel verletzt worden. "Wir haben entschieden, das Spiel aus Gründen der Sicherheit unserer Spieler nicht fortzusetzen", sagte Longoria dem Sender RMC Sports: "Was heute passiert ist, ist völlig inakzeptabel." Longoria kritisierte die französische Liga, die aus Gründen der öffentlichen Ordnung eine Fortsetzung der Partie angeordnet habe. Das sei nicht akzeptabel, betonte der Vereinschef und nannte dies als Grund, warum das Team nach Marseille zurückgekehrt sei. "Der Schiedsrichter war auf unserer Seite, seine Entscheidung war, das Spiel zu unterbrechen", erklärte Longoria.