16. April 2021 / 19:29 Uhr

NOFV bestätigt Abbruch: Saison der Regionalliga Nordost und der Oberligen beendet

NOFV bestätigt Abbruch: Saison der Regionalliga Nordost und der Oberligen beendet

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Offiziell: Die Spielzeit 2020/21 der Regionalliga Nordost und der beiden Oberligen im NOFV sind beendet.
Offiziell: Die Spielzeit 2020/21 der Regionalliga Nordost und der beiden Oberligen im NOFV sind beendet. © imago images/Future Image
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Die Entscheidung ist gefallen: Die Saison 2020/21 der Regionalliga Nordost und der beiden Oberligen ist mit sofortiger Wirkung beendet. Über Auf- und Abstieg entscheidet die Quotientenregelung - die in Nordsachsen für Begeisterung und in der Oberlausitz für Enttäuschung sorgt.

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Leipzig. Alle Zeichen deuteten seit Tagen und Wochen schon darauf hin. Nun ist es offiziell beschlossen: Der Spielbetrieb in der Regionalliga Nordost und in den beiden Oberligen wird mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Das entschied der Nordostdeutsche Fußball-Verband am Freitagabend auf seiner Präsidiumssitzung. Als Abschlussranking gilt die Tabelle vom 1. November 2020.

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Demnach wurde Viktoria Berlin als Aufsteiger in die dritte Liga benannt. Das Tabellenschlusslicht Bischofswerdaer FV hingegen verabschiedet sich als Absteiger in die Oberliga. Da die Frage nach der Regelung über Auf- und Abstieg geklärt ist, steht nun auch fest, dass der FC Eilenburg feiern kann. Zusammen mit Tasmania Berlin als Tabellenführer der beiden Oberliga-Staffeln Süd und Nord dürfen diese beiden Teams nun den Gang nach oben antreten.

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Mega eng war es in der Südstaffel: Eilenburg hat nach neun Partien mit 20 Zählern ebenso wie der VfL Halle einen Quotienten von 2,22 Punkten, jedoch mit 22:9 gegenüber 21:10 das um zwei Treffer bessere Torverhältnis. Dahinter haben drei Teams einen Quotienten von 2,00.

Leipziger testen

Für Sachsens Regionalligisten ist die Saison noch nicht vorbei. Denn der Sachsenpokal wird ab Anfang Mai mit den sieben noch befindlichen Dritt- und Viertligisten zu Ende gespielt, die Auslosung erfolgt am Montag. Chemie Leipzig als Staffeldritter (Quotient 1,85) und Lok Leipzig als Siebter (1,58) fiebern ihrem Pokalgegner entgegen. Meuselwitz (Platz 18 mit der Quote 0,85) steht in Thüringen sogar im Finale gegen Carl Zeiss Jena (Regionalliga-Vierter mit Quote 1,75).

Um sich auf die nahenden Pokalduelle vorzubereiten, absolviert die BSG Chemie Leipzig am Sonnabend ein Testspiel gegen den TSV Havelse. Anpfiff gegen den in der Regionalliga Nord spielenden Klub ist 14 Uhr. Auch Lok Leipzig und der ZFC Meuselwitz wollen jede Chance nutzen, um Spielpraxis zu sammeln. Beide testen am Dienstag (13 Uhr) ebenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegeneinander. nis, fs