22. November 2021 / 13:46 Uhr

NOFV-Chef Winkler kritisiert Vorgehen in der Corona-Krise und fordert Hilfe von der Politik

NOFV-Chef Winkler kritisiert Vorgehen in der Corona-Krise und fordert Hilfe von der Politik

Frank Kastner, dpa
Leipziger Volkszeitung
Präsident Hermann Winkler vom Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) fordert Hilfe für die Vereine.
Präsident Hermann Winkler vom Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) fordert Hilfe für die Vereine. © imago/Beautiful Sports (Archiv)
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Hermann Winkler, der Präsident des NOFV, kritisiert das aktuelle Vorgehen in der Corona-Pandemie. „Es werden wieder Maßnahmen über Nacht ergriffen, nur der Lockdown heißt nun anders“, sagte er gegenüber dem KICKER. Der Fußballverband hat weiterhin einen Krisenstab aktiviert, um alle Betroffenen mitnehmen zu können.

Leipzig. Der Präsident des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) fordert von der Politik Hilfe für die Vereine. „Wenn wir jetzt vermehrt über Lockdown und Einnahmeausfälle sprechen, müssen wir auch mit der neuen Bundesregierung über Corona-Hilfen für die Regionalliga-Vereine reden. Da hat uns die letzte Regierung im Stich gelassen“, sagte Winkler in einem Interview dem KICKER.

Regionalliga als Profisport eingestuft

Zudem kritisiert er das Vorgehen in der Corona-Pandemie. „Ich habe aber den Eindruck, dass wir in die vierte Welle reinstolpern, ähnlich unvorbereitet wie in die erste. Es werden wieder Maßnahmen über Nacht ergriffen, und der Lockdown heißt nun anders“, sagte Winkler und betonte: „Ich bin nicht zufrieden. Die Politik hätte von Beginn an klare Kante zeigen müssen, auch in Bezug auf eine Impfpflicht. Der Sport ist wieder der Leidtragende.“

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Winkler sieht die Regionalliga, die nun im Profisport eingestuft ist, auf einem guten Weg. „Wir sind schon sehr weit mit den Spieltagen, stehen kurz vor der Weihnachtspause. Selbst mit dem Lockdown in Sachsen könnten wir noch von Februar bis Ende Juni spielen“, meinte Winkler, der im NOFV den Krisenstab wieder aktiviert hat. „Wir schalten uns Mittwoch für die erste Videokonferenz zusammen. Wir müssen die gute Kommunikation mit den Verbänden und Vereinen gerade in dieser schwierigen Zeit erhöhen. Es gilt, jetzt ein Maß an Führungsstärke zu zeigen und dabei alle Betroffenen mitzunehmen.“