03. November 2020 / 16:02 Uhr

Nach Notbremse gegen Union Berlin: Hoffenheim-Verteidiger Skov für ein Spiel gesperrt

Nach Notbremse gegen Union Berlin: Hoffenheim-Verteidiger Skov für ein Spiel gesperrt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Musste gegen Union vom Platz: Robert Skov (r.).
Musste gegen Union vom Platz: Robert Skov (r.). © Matthias Hangst/Getty Images
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Der dänische Nationalspieler Robert Skov wird für ein Spiel gesperrt. Der Verteidiger flog am Montagabend bei der Niederlage seiner TSG Hoffenheim gegen Union Berlin vom Platz.

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Flügelspieler Robert Skov von der TSG 1899 Hoffenheim ist nach seiner Roten Karte beim 1:3 gegen den 1. FC Union Berlin für ein Spiel gesperrt worden. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nach einer Entscheidung des Sportgerichts am Dienstag in Frankfurt mit. Der dänische Nationalspieler fehlt den Kraichgauern damit in der Bundesligapartie am Sonntag beim VfL Wolfsburg.

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Skov hatte am Montagabend beim Stand von 0:0 Sebastian Griesbeck mit einem leichten Schubser zu Fall gebracht. Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen) wertete dies als Notbremse und gab Elfmeter, den Max Kruse zur Führung verwandelte (60.). Die Hoffenheimer übten später deutliche Kritik an dieser Entscheidung. Der Klub und der Spieler haben dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

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Noch am Montagabend brachte der Platzverweis Skovs Mitspieler Florian Grillitsch auf die Palme. "Der einzige, der kein Bundesliganiveau hatte, war der Schiedsrichter, egal ob fachlich oder von der Kommunikation - das war bodenlos für mich", entfuhr es dem Österreicher. Der Grund für den verbalen Ausraster des 25-Jährigen gegen Schiri Robert Hartmann war die vielleicht spielentscheidende Szene in der 58. Minute, als Hartmann Skov vom Platz schickte.