06. Januar 2022 / 16:40 Uhr

"Versuchen, Novak auf die gleiche Weise zu kreuzigen": Vater von Djokovic vergleicht Tennis-Star mit Jesus

"Versuchen, Novak auf die gleiche Weise zu kreuzigen": Vater von Djokovic vergleicht Tennis-Star mit Jesus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Tennis-Superstar Novak Djokovic wurde an der Einreise nach Australien gehindert.
Tennis-Superstar Novak Djokovic wurde an der Einreise nach Australien gehindert. © IMAGO/SNA/Camera4/International (Montage)
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Der Vater von Novak Djokovic hat mit einem kuriosen Jesus-Vergleich aufhorchen lassen. Der Serbe bezeichnete den Umgang mit seinem Sohn rund um den Wirbel um sein Australien-Visum als Kreuzigung und fand deutliche Worte zur Verteidigung des Tennis-Superstars.

Der Vater des an der Einreise nach Australien gehinderten Tennisstars Novak Djokovic hat seinen Sohn mit Jesus Christus verglichen. "Jesus wurde gekreuzigt, ihm wurde alles angetan, und er ertrug es und lebt immer noch unter uns", sagte Srdjan Djokovic am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Belgrad. "Jetzt versuchen sie Novak auf die gleiche Weise zu kreuzigen und ihm alles anzutun."

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Der wohl ungeimpfte Djokovic war mit einer umstrittenen medizischen Ausnahmegenehmigung nach Australien gereist, um in Melbourne an den Australian Open teilzunehmen. Die australische Grenzschutzbehörde verwehrte ihm aber die Einreise. Nach Ansicht der Behörde legte der Sportler keine geeigneten Beweise zur Erfüllung der Einreisebestimmungen vor. Er wurde in ein Hotel für Ausreisepflichtige gebracht.

An der Pressekonferenz in Belgrad nahmen neben dem Vater weitere Familienangehörige teil. Sie fand im Restaurant "Novak 1" statt, das dem Tennisspieler gehört. In seinen dramatischen Wortmeldungen stilisierte Srdjan Djokovic den Sohn zum "Freiheitskämpfer".

"Novak ist Serbien, und Serbien ist Novak"

"Novak ist Serbien, und Serbien ist Novak", erklärte er. "Er wird kämpfen wie wir, und wie wir Serben zusammen mit dem ganzen Balkan." Djokovic sei "das Licht am Ende des Tunnels" für die "Welt der Freiheit". Diese werde nicht vom Westen gebildet, sondern von "sieben Milliarden Menschen, die in Osteuropa, Russland, China, Lateinamerika und Afrika leben würden.

In Australien sei Djokovic "im Gefängnis", meinte der Senior. Man habe ihm alles abgenommen außer dem Mobiltelefon, er könne sich nicht umziehen und waschen. Er streite nicht nur für sich und Serbien, sondern führe "den Kampf von sieben Milliarden Menschen auf der Welt für Rede- und Meinungsfreiheit".