24. Januar 2018 / 13:42 Uhr

Hannover-96-Profi Waldemar Anton ist der Sportler des Jahres 2017

Hannover-96-Profi Waldemar Anton ist der Sportler des Jahres 2017

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Waldemar Anton ist vor Pierre-Emerick Aubameyang am Ball.
Waldemar Anton ist vor Pierre-Emerick Aubameyang am Ball. © imago
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Mit einem knappen Vorsprung von nur 0,7 Prozent gewinnt der 96-Youngster Waldemar Anton die NP-Sportlerwahl knapp vor Kai Häfner, Handballer der TSV Hannover-Burgdorf.

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Er macht das linke Bein ganz lang und bringt den Ball clever vor dem schnellen Dortmunder Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang in Sicherheit – Waldemar Anton (21) machte Ende Oktober ein Riesenspiel gegen die BVB-Stars, 96 gewann verdient mit 4:2. Hannovers Fans sind stolz auf das vielseitige Eigengewächs, die Identifikationsfigur hat inzwischen einen Marktwert von fast sieben Millionen Euro und glücklicherweise ei­nen Vertrag bis 2021.

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​Eine steile Karriere


Anton, 1996 im usbekischen Almalyk geboren, kam 2008 über den Mühlenberger SV zu 96. Sein erstes Bundesligaspiel für den Club machte er unter dem damaligen Trainer Thomas Schaaf am 27. Fe­bruar 2016 in Stuttgart, sein erster Treffer gelang ihm am 15. April 2016 beim 2:0 gegen Gladbach. Dazu ist er U-21-Nationalspieler und kam bisher auf drei Einsätze. Mit dem Nachwuchsteam wurde „Waldi“ 2017 Europameister in Polen, blieb aber ohne Einsatz.

Die Zeit von Waldemar Anton bei Hannover 96 in Bildern

Waldemar Anton ist ein Hannover-Junge mit Wurzeln in Usbekistan und im Stadtteil Mühlenberg. Sein Vater war Leistungsschwimmer, er selbst ist ein Mathe-Ass mit Abitur. Aber „Waldi“ durfte sich schon länger ausrechnen, dass es was wird mit seiner Profi-Karriere. Vom Mühlenberger SV kam er 2008 in die 96-Jugend. In der Saison 2013/2014 erreichte Anton mit der A-Jugend das Endpsiel um die deutsche Meisterschaft. Zur Galerie
Waldemar Anton ist ein Hannover-Junge mit Wurzeln in Usbekistan und im Stadtteil Mühlenberg. Sein Vater war Leistungsschwimmer, er selbst ist ein Mathe-Ass mit Abitur. Aber „Waldi“ durfte sich schon länger ausrechnen, dass es was wird mit seiner Profi-Karriere. Vom Mühlenberger SV kam er 2008 in die 96-Jugend. In der Saison 2013/2014 erreichte Anton mit der A-Jugend das Endpsiel um die deutsche Meisterschaft. ©

Kai ​Häfner knapp Zweiter


Silber bei der Sportlerwahl holte sich Kai Häfner. Der 28-jährige Recke, gerade bei der EM in Kroatien im Einsatz, ist Ballermann, Führungsspieler und seit dieser Saison auch offiziell Kapitän der Handball-Recken der TSV Hannover-Burgdorf. Der Schwabe kam 2014 aus Balingen nach Hannover, im Februar verlängerte er seinen Recken-Vertrag langfristig bis 2020.

Das Ergebnis der Wahl zum Sportler des Jahres.
Das Ergebnis der Wahl zum Sportler des Jahres. © Fleischhauer

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​Bronze für den Ironman-Sieger


Dritter wurde Christian Haupt, er ist Wiederholungstäter: Der Triathlet aus Hemmingen verteidigte seinen Titel bei der Ironman-WM auf Hawaii in seiner Altersklasse (35 bis 39) und wurde zudem bester Amateur aller Altersklassen. Für seine Top-Leistung benötigte der Spätstarter (fing erst 2013 an) 8:55:28 Stunden – eine Wahnsinnstortur durch die Lavafelder auf der Vulkan-Insel. Der 37-jährige 96-Triathlet hatte davor auch den Maschsee-Triathlon gewonnen. Seite 2018 geht er bei Rennen als Profi an den Start.