15. Oktober 2020 / 20:58 Uhr

Bayern-Trainer Flick erklärt Nübel-Debüt und Pause für Neuer: "Weiß, dass er nichts dagegen hat"

Bayern-Trainer Flick erklärt Nübel-Debüt und Pause für Neuer: "Weiß, dass er nichts dagegen hat"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hansi Flick gibt Alexander Nübel gegen Düren eine Einsatz-Chance.
Hansi Flick gibt Alexander Nübel gegen Düren eine Einsatz-Chance. © Getty Images
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Als Alexander Nübel vom FC Schalke 04 zum FC Bayern gewechselt ist, gab es immer wieder die Debatte um eine Einsatzgarantie für bestimmte Spiele. Diese hat der Rekordmeister stets bestritten – im DFB-Pokal gegen Düren durfte er nun statt Manuel Neuer ran. So erklärte Bayern-Trainer Hansi Flick seine Entscheidung.

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Im Erstrundenspiel des FC Bayern im DFB-Pokal gegen den 1. FC Düren (3:0) feierte Alexander Nübel sein Debüt für den Triple-Sieger. Der 24 Jahre alte Torwart, der im Sommer ablösefrei vom FC Schalke 04 an die Säbener Straße gewechselt ist, erhielt von Trainer Hansi Flick den Vorzug vor Stammkeeper Manuel Neuer und blieb direkt ohne Gegentor. Der Nübel-Einsatz hatte sich schon seit einigen Tagen angedeutet - auch, weil Kapitän Neuer noch am Dienstag mit der deutschen Nationalmannschaft in der Nations League gegen die Schweiz im Einsatz war.

Vor dem Anpfiff des Spiels gegen den Fünftligisten hatte FCB-Coach Flick seine Entscheidung noch einmal genau erklärt. Konflikte mit Neuer? Fehlanzeige! "Da gibt es nix zu moderieren", erklärte der 55-Jährige bei Sport1 und fügte an: "Ich weiß, dass er nichts dagegen hat." Direkt nach Bekanntwerden des Nübel-Transfers hatte es Gerüchte darüber gegeben, dass der Keeper eine Einsatzgarantie für gewisse Spiele bekommen haben soll. Die Bayern und auch Neuer bestritten dies jedoch stets. "Wir reden nicht von irgendwelchen Zusagen", hatte Sportchef Hasan Salihamidzic seinerzeit betont.

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Die Pause für Neuer erklärte Flick wie folgt: "Er war ein paar Tage unterwegs, hat zwei Spiele mit der Nationalmannschaft gemacht." Der Stammtorhüter der Münchner spielte sowohl beim 2:1-Sieg der DFB-Elf in der Ukraine als auch beim turbulenten 3:3 gegen die Schweiz.

Dass Flick große Stücke auf Nübel hält, der seit dem Abgang von Sven Ulreich zum Hamburger SV die unangefochtene Nummer zwei beim FC Bayern ist, verdeutlichte Europas Trainer des Jahres auch noch einmal. "Nübel erhält die Chance, seine Qualität einzubringen", sagte er. "Von der Qualität her sind wir sehr zufrieden. Er macht seine Sache gut, ist sehr wissbegierig, will auch dazu lernen", ergänzte Flick bei Sky.