12. Mai 2020 / 14:01 Uhr

Nun also doch: Danny Cornelius quittiert Dienst beim Oldenburger SV

Nun also doch: Danny Cornelius quittiert Dienst beim Oldenburger SV

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Danny Cornelius hört in gegenseitigem Einvernehmen beim Oldenburger SV auf
Danny Cornelius hört in gegenseitigem Einvernehmen beim Oldenburger SV auf © Agentur 54°
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In einem guten Gespräch mit Ligaobmann Andreas Brunner und Co. einigten sich Cornelius und der OSV auf eine Trennung

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Nun also doch: Danny Cornelius hört bei Oberligist Oldenburger SV mit sofortiger Wirkung auf. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs mit den Verantwortlichen vom Schauenburger Platz. Der 35-jährige Ex-Profi hat sich bereits bei der Mannschaft verabschiedet. "Schade, ich hätte gerne mit weitergearbeitet. Gerade mit seiner Erfahrung hätte er uns weitergeholfen", bedauert Trainer Florian "Ebbe" Albrecht.

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Danny Cornelius beim Oldenburger SV ursprünglich als Stand-by-Fußballer eingeplant

Ursprünglich war geplant, dass Cornelius den Ostholsteinern als Stand-by-Fußballer weiter zur Verfügung steht. Mehr ist zeitlich nicht drin, da der dreifache Familienvater seit Herbst 2019 nebenbei als Spielerberater und Scout für die Agentur Players Factory tätig ist. „Wir haben philosophiert und diskutiert sowie unsere Gedanken ausgetauscht, wie man sich das gegenseitig vorstellen könnte“, fasst der Routinier das Gespräch zusammen. „Nachdem der OSV kräftig nachgerüstet hat und in der kommenden Saison weit mehr als 20 Spieler im Kader hat, kam eine Stand-by-Variante für mich nicht mehr in Frage. Das wäre den anderen Spielern gegenüber nicht fair. Wir haben uns schließlich darauf geeinigt, dass das so nicht funktioniert.“

Bereits für Rot-Weiß Erfurt, SV Meppen, FC Oberneuland, VfB Lübeck, Wuppertaler SV, FC Schönberg 95 und Eutin 08 gespielt - geht´s nun zum MTV Ahrensbök?

Der Linksaußen hört damit nach zwei Jahren bei den Ostholsteinern und 45 Spielen (19 Tore) auf. Das Gespräch mit Ligaobmann Andreas Brunner & Co. bezeichnet er als gut. „Wir sind schnell übereingekommen, dass Oberligafußball zwar komplett machbar wäre. Was ich aber zeitlich einfach nicht garantieren kann. Auf die Reservebank setze ich mich jedenfalls nicht. Da genieße ich lieber die Zeit mit meiner Familie“, erklärt er. Doch ganz aufhören möchte Cornelius, der für Rot-Weiß Erfurt, SV Meppen, FC Oberneuland, VfB Lübeck, Wuppertaler SV, FC Schönberg 95 und Eutin 08 gespielt hat, nicht. „Gerade in der Corona-Zeit habe ich gemerkt, dass da etwas fehlt. Es kribbelt in den Beinen. Vielleicht gibt es ja einen Verein, bei dem ich etwas mitkicken kann“, sagt der 35-Jährige, der in Scharbeutz wohnt. Laut unseren Informationen hat Kreisligist MTV Ahrensbök die besten Karten.