09. Januar 2018 / 16:55 Uhr

Nachwuchsfußball: Nun wollen die Nachwuchskicker des SV Grün-Weiss Brieselang bis zum Schluss vorn bleiben

Nachwuchsfußball: Nun wollen die Nachwuchskicker des SV Grün-Weiss Brieselang bis zum Schluss vorn bleiben

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Gegen den Tabellendritten vom VfB Gramzow gewannen Brieselangs A-Junioren (in Weiß) zu Hause mit 3:0.
Gegen den Tabellendritten vom VfB Gramzow gewannen Brieselangs A-Junioren (in Weiß) zu Hause mit 3:0. © Tanja M. Marotzke
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A-Junioren Brandenburgliga: Woitina-Team spielte eine starke Hinrunde.

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Vorn mitmischen wollte Trainer Marco Woitina mit seinen A-Juniorenkickern von Grün-Weiss Brieselang in der Brandenburgliga schon. Ganz an der Spitze, so wie es jetzt zur Winterpause der Fall ist, hatte er sein Team vorher aber nicht gesehen. Die Brieselanger spielten aber eine starke Hinrunde, gewannen zehn der zwölf Spiele und gaben Punkte nur bei einem Unentschieden und einer Niederlage ab. So steht die Grün-Weiss-Mannschaft einen Punkt vor dem RSV Eintracht 1949 und schon sieben Zähler vor dem Überraschungsdritten vom VfB Gramzow.

Eine kleine, aber eingespielte Truppe

„Damit hatte ich vor der Saison nicht gerechnet. Aber die Jungs, die noch aus dem vorigen Jahr dabei sind, haben sich nochmal weiterentwickelt. Und die neuen Leute wie Maurice Malak oder Florian Krusemark haben uns gut verstärkt. Wir sind zwar eine kleine Truppe, aber sehr gut eingespielt“, meinte Coach Woitina.
Wichtig sei für die Brieselanger gewesen, dass sie einen guten Saisonstart erwischten. Die ersten vier Spiele gegen Union Fürstenwalde, Optik Rathenow, Einheit Perleberg und den MSV Neuruppin wurden alle recht hoch gewonnen. Danach folgte zwar die bislang einzige Niederlage auswärts beim RSV Eintracht 1949, aber die steckten die Brieselanger recht gut weg. „Mit den ersten Siegen wurde die Brust der Spieler immer breiter“, so Woitina. Seine Schützlinge hätten so im Saisonverlauf recht konstant das abgerufen, was sie können. Vor allem gegen vermeintlich schwächere Gegner hätte die Mannschaft keine Blöße gezeigt, meinte Woitina. Das gelte auch für den Landespokal, wo die Brieselanger A-Junioren inzwischen im Viertelfinale angekommen sind. „Wenn wir dort auf Energie Cottbus oder den SV Babelsberg 03 aus der Regionalliga treffen, haben wir ja Heimrecht. Das wird dann sicher recht interessant werden“, sagte der Brieselanger Trainer.

Besondere Stärke liegt in der Offensive

Für eine der großen Stärken seiner Mannschaft hält es Coach Marco Woitina, dass seine Elf sehr schwer auszurechnen sei. „Wir sind offensiv so stark, dass fast jeder Spieler Tore schießen kann. Das ist unser Vorteil gegenüber den meisten anderen Mannschaften“, sagte der Grün-Weiss-Coach. So haben mit Christian Czeponik (16), Maurice Malak (14), Ramon Schulz (8) und Julian Krause (6) vier Brieselanger Spieler in den zwölf Begegnungen zusammen schon 44 Treffer erzielt.

GWB-Coach Marco Woitana: "Zweiter bin ich oft genug geworden"


Einen Dank richtete Marco Woitina zugleich an die B-Junioren des eigenen Vereins. „Sie haben uns in der ersten Halbserie sehr gut ausgeholfen, wenn es personell mal eng war.“ Für die Rückrunde, die am 4. März auf dem heimischen Fichtesportplatz mit dem reizvollen Derby gegen den Tabellenvierten vom SV Falkensee-Finkenkrug beginnt, haben sich die Brieselanger vorgenommen, die Tabellenführung so lange wie möglich und am Besten bis zum Schluss zu verteidigen. Dabei rechnet Coach Woitina mit einem Zweikampf mit dem RSV Eintracht 1949. „Zweiter bin ich jetzt oft genug geworden, zuletzt erst in der vorigen Saison. Vielleicht haben wir ja diesmal am Ende die Nase vorn“, so der Brieselanger Trainer.

Trainingsstart Mitte Januar


Mit der Trainingsvorbereitung im Freien auf die Rückrunde beginnen die Brieselanger A-Junioren am 24. Januar. Dabei gibt es laut Woitina auch viele Testspiele. Davon die Hälfte bestreiten die Grün-Weiss-Jungs gegen Männerteams, um sich die erforderliche Härte für die zweite Halbserie zu holen. Bereits am kommenden Sonntag nimmt das Woitina-Team an der Hallenlandesmeisterschaft ihrer Altersklasse in Brandenburg/Havel teil.

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