02. November 2019 / 19:45 Uhr

Nur 2:2 gegen Dresden - RB Leipzigs U19 seit neun Spielen sieglos

Nur 2:2 gegen Dresden - RB Leipzigs U19 seit neun Spielen sieglos

LVZ-Sportbuzzer
Leipziger Volkszeitung
RB Leipzigs Noah Jean Holm erzielte beim 2:2 gegen Dynamo Dresden einen Treffer. 
RB Leipzigs Noah Jean Holm erzielte beim 2:2 gegen Dynamo Dresden einen Treffer.  © GEPA pictures (Archiv)
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Das Team von Trainer Alexander Blessin geriet durch einen Doppelschlag kurz vor der Halbzeit in Rückstand. Noah Jean Holm und Dennis Borkowski trafen für die feldüberlegenen Leipziger noch zum Ausgleich. 

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Leipzig. RB Leipzigs U19 findet einfach nicht zurück in die Erfolgsspur und ist nun seit neun Partien sieglos. Das 2:2 (0:2) im Sachsenduell gegen die SG Dynamo Dresden war letztendlich aber trotzdem ein Erfolg des Willens. Vor 248 Zuschauer hatten die Roten Bullen von Beginn an mehr Ballbesitz. Bis eine Minute vor der Halbzeit führte dies aber zu keiner echten Torchance. Aus dem Nichts plötzlich die Führung der Gäste mit dem ersten richtigen Vorstoß (44.). Nur eine Minute später, nach einem haarsträubenden Fehler in der Leipziger Defensive, sogar noch das 2:0 für die Elbestädter.

Der Doppelschlag kurz vor dem Wechsel schockte die Leipziger Fans auf der Tribüne. Unter den Zuschauer auch RB-Vorstandsvorsitzender Olaf Minzlaff. In wie weit dieser Besuch mit der sportlichen Talfahrt der U19 zu tun hat, kann nur spekuliert werden. In der zweiten Hälfte wehrten sich die RB-Talente dann aber mit allen vorhandenen Kräften. Die Belohnung waren zwei Treffer nach Eckbällen in der 53. und 63. Minute. Noah Jean Holm und Dennis Borkowski waren die Torschützen zum 2:2. RB drückte nun auf den Siegtreffer. Dynamo, tief im eigenen Strafraum verteidigend, kam praktisch gar nicht mehr an den Ball.

Als der Unparteiische nach 90 plus 2 Minuten beim Spielstand von 2:2 abpfiff, lagen 22 Spieler auf den Rasen. Die Rot-Weißen vor Enttäuschung, den Bock nicht umgestoßen zu haben. Die Gelb-Schwarzen völlig ausgelaugt, da bis zum Ende mit Mann und Maus verteidigend. RB-Trainer Alexander Blessin konnte es nach dem Abpfiff kaum fassen: "Zur Zeit ist es nahezu in jedem Spiel identisch. Wir machen unsere Chancen nicht und eigene Fehler werden sofort mit Gegentoren bestraft. Es ist wie verhext. Letztendlich können wir nur weitermachen, um irgendwann das Glück wieder zu erzwingen. Viel bessere und mehr Torchancen als heute in der zweiten Halbzeit kann man sich wohl kaum erarbeiten. Das Unentschieden ist für uns heute zu wenig“.