16. Februar 2021 / 06:12 Uhr

Nur 3:3 gegen Arminia: Darum hatte der FC Bayern Probleme gegen Bielefeld

Nur 3:3 gegen Arminia: Darum hatte der FC Bayern Probleme gegen Bielefeld

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hatten Probleme im Schnee: Die Spieler des FC Bayern (hier Robert Lewandowski gegen Bielefelds Amos Pieper).
Hatten Probleme im Schnee: Die Spieler des FC Bayern (hier Robert Lewandowski gegen Bielefelds Amos Pieper). © Lukas Barth-Tuttas/Getty Images
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Der FC Bayern hatte vor allem in der ersten Halbzeit mächtig Probleme mit Arminia Bielefeld. Vor allem der schneebedeckte Rasen machte es dem Sextuple-Sieger schwer. Doch es gab noch andere Gründe.

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Im ersten Spiel als Klub-Weltmeister hat der FC Bayern eine totale Bauchlandung im Münchner Schnee gegen Arminia Bielefeld mit einer Aufholjagd noch halbwegs abgewendet. Ohne etliche Leistungsträger misslang dem Tabellenführer beim wilden 3:3 (0:2) am Montagabend die Umstellung von der Wüste in Katar in den deutschen Winter und den Bundesliga-Alltag. Das 25. Saisontor von Robert Lewandowski (48.) sowie die Treffer von Corentin Tolisso (57.) und Alphonso Davies (69.) verhinderten am Ende die lange drohende erste Heimniederlage seit dem 1:2 gegen Bayer Leverkusen am 30. November 2019.

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Doch eine Tatsache war auffällig: Der Sextuple-Sieger hatte in der ersten Halbzeit mächtig Probleme ins Spiel zu finden. Auf der einen Seite lag dies durchaus am starken Auftritt der Gäste. Aber auch die Witterungsbedingungen hatten ihren Teil dazu beigetragen. "Es war generell ein schwieriges Spiel“, befand Bayerns Eric Maxim Choupo-Moting nach Spielende bei DAZN mit Blick den schneebeckten Rasen. Das fiel auch den Bielefeldern auf. "Als der Schnee nicht mehr da war, wurde es schwieriger für uns. In der zweiten Halbzeit war es ein Ritt auf der Rasierklinge", sagte Bielefelds Kapitän Fabian Klos.

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In der gesamten ersten Halbzeit bedeckte der Schnee den Platz. Nach gut zwölf Minuten musste die Partie sogar kurzzeitig unterbrochen werden, damit die Linien wieder freigelegt werden konnten. Zusätzlich kam ein roter Ball zum Einsatz, damit dieser besser für die Spieler zu erkennen war. In der Pause setzte der Rekordmeister dann einen Schnee-Räumer ein und befreite den Rasen vom Schnee. Das passte den Bayern-Profis deutlich besser und sie holten den Rückstand noch auf.

Doch es gab auch andere Gründe für das nicht standesgemäße Remis gegen einen Abstiegskandidaten. "Abgesehen von den Wetterbedingungen waren die Bielefelder bissig und aggressiv", analysierte Choupo-Moting nach dem Spiel. Das sah auch Bielefelds Innenverteidiger Amos Pieper so. "In der ersten Halbzeit haben wir jeden Zweikampf gewonnen, Nadelstiche gesetzt." Im zweiten Durchgang kamen die Münchener aber immer besser ins Spiel, weshalb man auf Bielefelder Seite durchaus zufrieden war mit dem Remis.