26. Mai 2022 / 22:11 Uhr

"Nur dann werde ich ein Projekt übernehmen": Trainer Daniel Farke skizziert Anforderungen für nächsten Klub

"Nur dann werde ich ein Projekt übernehmen": Trainer Daniel Farke skizziert Anforderungen für nächsten Klub

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Daniel Farke will sich mit seinem zukünftigen Klub identifizieren können.
Daniel Farke will sich mit seinem zukünftigen Klub identifizieren können. © IMAGO/PA Images
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Daniel Farke ist einer von nur wenigen deutschen Trainern, die in der englischen Premier League gearbeitet haben. Nach seiner Entlassung bei Norwich City zerschlug sich sein Engagement beim russischen Klub FK Krasnodar, weil er nach dem Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine nicht mehr in Russland arbeiten wollte. 

Trainer Daniel Farke kann sich nach seinem Aus beim russischen Erstligisten FK Krasnodar Jobs in der Bundesliga und der Premier League vorstellen. "Aufgrund meiner Vita ist es naheliegend, dass das die beiden Märkte sind, die am besten zu mir passen. England kenne und schätze ich, Deutschland ist meine Heimat und die Bundesliga ein Top-Produkt, auch international", sagte Farke der Süddeutschen Zeitung (Freitag). Der Vertrag des 45-Jährigen aus Ostwestfalen in Krasnodar war nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst worden.

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Farke (früher auch Borussia Dortmund II) hatte erst im Januar für zweieinhalb Jahre in Südrussland unterschrieben. Er verließ den Klub nach nur rund sieben Wochen schon wieder, ohne ein einziges Spiel als Trainer absolviert zu haben. Für sein nächstes Engagement hat er ganz klare Vorstellungen. "Ich mag es, wenn ich einen Klub auf ein höheres Niveau bringen kann. Also zum Beispiel: aus einem Mittelklasseverein ein Team zu formen, das in Europa spielen kann", sagte Farke: "Oder ein Europa-League-Team in ein Champions-League-Team zu verwandeln. (...) Der nächste Schritt, das nächste Level und Siegermentalität in eine Mannschaft, in einen Verein tragen: Das ist es, was mich reizt."

Ob man ihn demnächst in der Bundesliga sehen werde, beantwortete Farke, der den englischen Zweitligisten Norwich City zweimal in die Premier League führte, nicht direkt. "Ich werde nur ein Projekt übernehmen, von dem ich zu 100 Prozent überzeugt bin. Und bei dem ich das Gefühl habe, dass die Vorstellungen des Klubs und meine absolut übereinstimmen. Wann und wo das der Fall sein wird – das wird man sehen", sagte Farke.