10. Oktober 2021 / 16:34 Uhr

Nur ein Punkt zum Start: Aufstiegsaspirant SG Gifhorn/Nienburg schon jetzt unter Druck

Nur ein Punkt zum Start: Aufstiegsaspirant SG Gifhorn/Nienburg schon jetzt unter Druck

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Enttäuscht über den Saisonstart: SG-Mannschaftsführer Dennis Friedenstab.
Enttäuscht über den Saisonstart: SG-Mannschaftsführer Dennis Friedenstab. © Foto: Michael Franke
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Mit einem Unentschieden und einer Niederlage ist die SG Gifhorn/Nienburg in die neue Badminton-Regionalliga-Saison gestartet. Mit dem angepeilten Aufstieg wird's jetzt noch schwieriger.

Das hat sich die SG Gifhorn/Nienburg ganz anders vorgestellt: Zum Saisonstart in der Badminton-Regionalliga holte das Team von Mannschaftsführer Dennis Friedenstab gerade einmal einen Punkt aus zwei Spielen - angepeilt waren ursprünglich mindestens drei, wenn nicht gar vier. Stattdessen gab's ein 4:4 beim Polizei SV Bremen sowie ein 3:5 beim SV Harkenbleck. Die SG steht nach dem Auftakt direkt unter Druck, will die Aufstiegshoffnungen aber noch nicht begraben.

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Ohne Yannik Joop (Familienfeier) und Martina Nöst (Fußverletzung) mussten die Gifhorner am ersten Punktspiel-Wochenende auskommen. Für Letztere sprang Stefanie Bolle ein, doch für die Regionalliga-Debütantin sei es "noch schwierig, da mitzuhalten", sagte Friedenstab. Das zeigte sich auch in den Ergebnissen. Bolle musste beide Dameneinzel abgeben, auch im Damendoppel mit Sarah Findlay gab's keinen Erfolg. "Wir lagen früh mit 1:3 hinten", berichtete Friedenstab. Den vorerst einzigen Punkt in Bremen hatten Marvin Schmidt und Thies Huth im Herrendoppel beigesteuert. Doch die Gäste kämpften sich rein, entschieden alle drei Herreneinzel für sich - und hatten im Mixed (Findlay/Patrick Thöne) sogar die Chance auf den Sieg. Doch im dritten Satz musste sich das Duo mit 17:21 geschlagen geben - Endergebnis 4:4. "Das war ein bisschen ärgerlich", fand Friedenstab, "aber nach dem Spielverlauf war es für uns ein gewonnener Punkt."

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Tags darauf fand die SG in Harkenbleck besser ins Spiel, führte nach den Doppeln mit 2:1 - und das trotz schwieriger Bedingungen. "Als wir in die Halle gekommen sind, hatten wir dort acht Grad. Das soll keine Entschuldigung sein, aber hat das Spielen nicht einfacher gemacht", so Friedenstab. Zudem sorgten die Zuschauer auf den Rängen für mächtig Stimmung. Bitter: Bei den Einzeln war lediglich der Mannschaftsführer erfolgreich. Und so war das Mixed erneut das Zünglein an der Waage. "Thies und Sarah hatten im dritten Satz sechs Matchbälle", erzählte Friedenstab. Doch die reichten nicht, am Ende hieß es 27:29 - und insgesamt 3:5 aus Gifhorner Sicht.

"Es war ein enttäuschender Start in die Saison", betonte Friedenstab. "Was den Aufstieg angeht, sollten wir erst mal kleinere Brötchen backen." Das Ziel will er zwar "nicht abhaken, aber es zu erreichen, ist viel schwieriger geworden". Um noch oben eine Rolle mitzuspielen, müssen in zwei Wochen gegen den SSW Hamburg und den Horner TV II schon zwei Siege her. "Wenn wir nicht gegen den Abstieg spielen wollen, sollten wir gewinnen", so der Teamkapitän deutlich.