16. Dezember 2018 / 12:31 Uhr

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke macht Nuri Sahin Jobangebot: „Er wird in einer Funktion zurückkehren“

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke macht Nuri Sahin Jobangebot: „Er wird in einer Funktion zurückkehren“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nuri Sahin (M.) wurde von den BVB-Bossen Michael Zorc (l.) und Hans-Joachim Watzke vor der Partie seines neuen Klubs Werder Bremen in Dortmund verabschiedet.
Nuri Sahin (M.) wurde von den BVB-Bossen Michael Zorc (l.) und Hans-Joachim Watzke vor der Partie seines neuen Klubs Werder Bremen in Dortmund verabschiedet. © imago/Nordphoto
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Für Nuri Sahin war der Samstagabend abgesehen von der Niederlage seines neuen Klubs Werder Bremen ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Der langjährige BVB-Profi wurde in Dortmund emotional verabschiedet – und bekam von Klubchef Hans-Joachim Watzke einen Job in Aussicht gestellt.

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Blumen von den BVB-Bossen Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc, Sprechchöre von der Südtribüne des Signal-Iduna-Parks sowie unzählige Umarmungen ehemaliger und aktueller Weggefährten: Viel emotionaler hätte die Rückkehr von Nuri Sahin in seine alte Heimat kaum verlaufen können. Einziger Makel aus Sicht des Mittelfeldspielers: Die 90 Minuten zwischen all den Sympathiebekundungen. Mit seinem neuen Klub Werder Bremen verlor Sahin bei seiner großen Liebe Borussia Dortmund 1:2. Der BVB freute sich anschließend über den vorzeitigen Gewinn der Herbstmeisterschaft, Sahin trotz der Niederlage über einen Abend großer Gefühle.

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„Meine Karriere ging mir noch einmal durch den Kopf. Ich habe als Elfjähriger hier angefangen. Es war immer mein Traum, hier zu spielen. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, noch mal die Atmosphäre zu erleben“, sagte Sahin bei Sky. „Es war trotzdem schön – schwer, aber schön. Ich kann für mich sagen, dass ich wirklich jeden Tag alles für diesen Verein gegeben habe, und ich glaube, die Leute wissen das.“

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In der Tat. Fast folgerichtig bekam Sahin von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke in einem ZDF-Interview umgehend einen Job im Verein in Aussicht gestellt. „Nuri ist ja nicht wirklich weg. Er wird sicherlich irgendwann in einer Funktion zum BVB zurückkehren. Er ist ein großartiger Junge“, meinte Dortmunds Geschäftsfüher.

Sahin war jahrelang Stabilisator des BVB

Der 30-jährige Sahin war vor der Saison für eine Million Euro nach Bremen gewechselt. Angesichts des großen Angebots von hoch qualifiziertem Fachpersonal für Sahins Rolle im zentralen Mittelfeld trennten sich die Wege. Es war nicht das erste Mal, dass Sahin den BVB verließ. Auf Leihbasis spielte er einst bei Feyenoord Rotterdam, versuchte sein Glück später bei den Topklubs Real Madrid und FC Liverpool – doch sein Herz gehörte immer nach Dortmund. Also war er im Winter 2013 zurückgekehrt und galt jahrelang als sportlicher und psychischer Stabilisator des Teams.

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BVB-Kapitän Marco Reus bei Sky: „Er ist ein absolutes Phänomen. Er ist ein feiner Kerl, ein super Fußballer, unheimlich intelligent auf dem Platz, und es freut mich, dass er jetzt wieder die Spiele bekommt, die er auch verdient hat.“ Und auch Sebastian Kehl, langjähriger Teamkollege von Sahin und inzwischen als Funktionär beim BVB tätig, adelte den bis heute jüngsten Bundesliga-Spieler und -Torschützen: „Es freut mich, dass Nuri Sahin heute seinen Abschied hier bekommt. Das hat er sich mehr als verdient. Er ist ein großer Spieler für Borussia Dortmund.“

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