10. November 2020 / 07:47 Uhr

Nürnberg-Sportvorstand Dieter Hecking warnt nach Fehlstart: "...dann wird es ein zähes Ringen bleiben"

Nürnberg-Sportvorstand Dieter Hecking warnt nach Fehlstart: "...dann wird es ein zähes Ringen bleiben"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nürnbergs Sportvorstand sieht in seiner Mannschaft noch keine Weiterentwicklung.
Nürnbergs Sportvorstand sieht in seiner Mannschaft noch keine Weiterentwicklung. © imago images/Zink/Bernd Müller (Montage)
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Nachdem der 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga erneut schwach in die Saison gestartet ist und aktuell von einem Abstiegsplatz grüßt, hat Sportvorstand Dieter Hecking positive Ergebnisse gefordert. Eine Weiterentwicklung sieht er bei der Mannschaft noch nicht.

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Nach dem verpatzten Saisonauftakt mit nur sieben Punkten und Platz 16 in der 2. Bundesliga sieht Sportvorstand Dieter Hecking beim 1. FC Nürnberg in dieser Saison noch keine gravierenden Verbesserungen. "Eine klare Weiterentwicklung kann doch noch gar nicht zu sehen sein. Dafür wären auch positive Ergebnisse elementar. Wenn sich diese nicht einstellen, wird es ein zähes Ringen bleiben", sagte Hecking in einem Interview bei Bild.

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"Uns fehlen einfach die drei Punkte aus dem Braunschweig-Spiel", verwies Hecking auf das Spiel beim Abstieger vorletztes Wochenende, das der FCN mit 2:3 verloren hatte. "Insofern weigere ich mich, von Woche zu Woche immer die Fragen nach dem nächsten Entwicklungsschritt zu beantworten. Innerhalb von ein, zwei Wochen ändert sich im Fußball nichts Grundsätzliches, dafür ist das Thema viel zu komplex", sagte der 56 Jahre alte Hecking.

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Die Mannschaft ringe um ein Erfolgserlebnis. "Wenn sich dieses einstellt, wird auch die Leichtigkeit zurückkommen. Wir können unseren eingeschlagenen Weg nur dann weiter gehen, wenn auch alle Spieler stabilere Leistungen bringen", führte Hecking weiter aus. Er könne nachvollziehen, dass viele FCN-Sympathisanten sich zu diesem Zeitpunkt mehr erhofft hätten. "Aber es hilft uns nicht, diese zum Teil berechtigte Kritik zu stark an uns heranzulassen. Das fördert auch nicht das Selbstvertrauen der Mannschaft", sagte der Sportvorstand.