09. Dezember 2019 / 19:23 Uhr

Druck im Fußball-Geschäft: Nürnberg-Trainer Jens Keller sieht Profis "auf der Sonnenseite"

Druck im Fußball-Geschäft: Nürnberg-Trainer Jens Keller sieht Profis "auf der Sonnenseite"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Jens Keller vom 1. FC Nürnberg hält das Thema Druck im Profifußball für überbewertet.
Trainer Jens Keller vom 1. FC Nürnberg hält das Thema Druck im Profifußball für überbewertet. © imago images/Bernd Müller
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Das Thema "Druck" will Jens Keller im Fußball-Geschäft nicht überbewerten. Der Trainer des 1. FC Nürnberg betonte vor dem Zweitliga-Duell der Bundesliga-Absteiger mit dem VfB Stuttgart die privilegierte Stellung von Spielern und Trainern im Profifußball.

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Trainer Jens Keller vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg kann mit dem Begriff „Druck“ in seinem Metier nichts anfangen und verweist auf die privilegierte Stellung heutiger Kicker. „Druck haben zum Beispiel Väter, die zur Monatsmitte nicht wissen, wie sie ihre Familie ernähren können. Wir alle im Profi-Fußball sind doch auf der Sonnenseite des Lebens“, sagte der 49-Jährige dem „Kicker“ am Montag. Der Coach des arg kriselnden Traditionsvereins räumte vor dem Spiel beim VfB Stuttgart am Montag (20.30 Uhr, hier im Liveticker) aber ein: „Andererseits muss ein junger Spieler erst einmal damit umgehen können, wenn er ausgepfiffen wird.“

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Die in der 2. Liga weit abgerutschten Franken will Keller, der das Amt in Nürnberg erst Mitte November übernommen hatte, wieder auf Kurs bringen, auch wenn er einräumte, dass sich ein Aufstiegskandidat wie der „Club“ schwer tue, wenn es wie momentan gegen den Abstieg geht. „Deswegen müssen wir schnellstmöglich die Köpfe freibekommen und uns auf das Wesentliche konzentrieren“, forderte er.

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Nach acht sieglosen Pflichtspielen ging der FCN als Drittletzter der Tabelle in die Begegnung in Stuttgart. Angesprochen auf das Ziel der Nürnberger, in diesem oder dem nächsten Jahr in die Bundesliga zurückzukehren, sagte er: „Der Verein darf und muss planen, er braucht auch Visionen, ich als Trainer hingegen beschäftige mich nicht damit, was in vier, fünf Monaten ist.“

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