13. Januar 2021 / 09:28 Uhr

Insa Pinkenburg von der HSG Schaumburg Nord: "Gut, dass die WM ohne Zuschauer stattfindet"

Insa Pinkenburg von der HSG Schaumburg Nord: "Gut, dass die WM ohne Zuschauer stattfindet"

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Insa Pinkenburg von der HSG Schaumburg Nord freut sich auf die WM. © Uwe Kläfker
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Heute startet die Handball Weltmeisterschaft in Ägypten. Wir haben uns die Schaumburger Handball-Prominenz rausgepickt und sie gefragt, was sie von dem Turnier hält und wie sie trotz vieler Absagen die Chancen der deutschen Nationalmannschaft einschätzt.

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Auch wenn die Begegnung zwischen Ägypten und Chile kein Handball-Klassiker ist, startet mit dieser Paarung heute Abend um 18 Uhr die Weltmeisterschaft 2021 - ohne Zuschauer in den Hallen. Die Austragung sorgt zumindest mal für Diskussionsstoff. Ist es sinnvoll die WM trotz der Corona-Pandemie auszutragen?

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Auf diese Frage gibt es viele Meinungen. Auch in der deutschen Mannschaft, die am Freitag um 18 Uhr gegen Uruguay in das Turnier starten wird. Die Nationalspieler Hendrik Pekeler, Patrick Wiencek, Finn Lemke und Steffen Weinhold hatten aufgrund der Pandemie auf die Teilnahme verzichtet. Die Teams sollen sich lediglich in einer sogenannten „Bubble“ aufhalten. Quasi einem Sytstem, aus dem niemand rein oder raus kommt, damit das Turnier coronafrei bleibt. Ob das klappt, bleibt abzuwarten - erst gestern meldete das Team der USA 18 positive Tests. Der Sportbuzzer Schaumburg hat sich bei der Schaumburger Handball-Prominenz erkundigt, wie sie über die WM denkt und welche Chancen sie dem Deutschen Team ausrechnet.

Insa Pinkenburg (Seit Jahren die verlässliche Torjägerin der HSG Schaumburg Nord in der Oberliga): „Ob ich es sinnvoll finde, kann ich so pauschal gar nicht sagen. Ich verstehe, dass sie stattfindet, alleine aufgrund der Vorbereitung in Ägypten. Ich hätte es aber auch verstanden, wenn sie nicht stattgefunden hätte. Gut finde ich auf jeden Fall, dass sich gegen die Zuschauer entschieden wurde und dass die Spieler selbst entscheiden können, ob sie teilnehmen wollen oder nicht. Auch wenn es eigentlich deren Job ist, ist die Gesundheit eben das Wichtigste. Nach den Vorbereitungsspielen denke ich, dass die deutsche Mannschaft eine gute Chance hat, weit zu kommen. Auch wenn ein paar Stammspieler fehlen, haben jetzt auch mal ein paar andere Spieler die Möglichkeit sich zu beweisen. Ich freue mich auf jeden Fall mal wieder über ein bisschen Handball und es darf nun losgehen.“