16. September 2020 / 20:36 Uhr

Oberbürgermeister bestätigt: FC Bayern eröffnet Saison gegen Schalke 04 vor Fans

Oberbürgermeister bestätigt: FC Bayern eröffnet Saison gegen Schalke 04 vor Fans

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern und der FC Schalke treffen zum Bundesliga-Auftakt 2020/21 vor Fans aufeinander.
Der FC Bayern und der FC Schalke treffen zum Bundesliga-Auftakt 2020/21 vor Fans aufeinander. © imago images/ULMER Pressebildagentur/Montage
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Es ist offiziell: Der FC Bayern München darf den FC Schalke 04 am Freitagabend vor Zuschauern zum Bundesliga-Auftakt der Saison 2020/21 empfangen. Trotz der hohen Corona-Zahlen in München haben der Verein, das Bundesland Bayern und die Stadt München eine Einigung gefunden.

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Der FC Bayern München startet vor den eigenen Fans in die Bundesliga-Saison 2020/21. Wenn am Freitagabend der FC Schalke 04 zu Gast ist in der Allianz Arena, dürfen 7500 Zuschauer die Partie verfolgen. Dies ist das Ergebnis eines Spitzengesprächs von Staatsregierung, Stadt und Vereinsführung in München, wie Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Mittwochabend bestätigte. Dies entspricht 10 Prozent der Maximal-Auslastung in der Münchner Arena. Die 7500 Tickets werden nur unter den Dauerkartenbesitzern vergeben. Der FC Bayern wollte diese noch am Mittwochabend informieren. Den Zuschlag erhalten die ersten 7500 Interessenten.

Aufgrund der 7-Tage-Inzidenz an Corona-Infektionen in der bayerischen Landeshauptstadt hätte es auch weiter leere Ränge geben können. Am Mittwochnachmittag wurde ein Anstieg von 167 Neuinfízierten im Vergleich zum Vortag vermeldet. Der Inzidenz-Wert für sieben Tage pro 100.000 Einwohner lag bei 45,53, nach 40,09 am Dienstag. Laut Länderbeschluss vom Dienstag soll "in der Regel" keine Zulassung von Zuschauern erfolgen, wenn diese sogenannte 7-Tages-Inzidenz "am Austragungsort größer gleich 35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist“. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) deutete allerdings bereits vor dem Gespräch mit dem Oberbürgermeister und den Bayern-Vertretern an, dass man vielleicht ein Modell finde, dass eben weniger Zuschauer als 20 Prozent zulasse - und so ist es nun gekommen.

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Bei 20 Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität liegt nämlich die Grenze im vorläufigen Probebetrieb der Fan-Rückkehr in die Bundesliga-Stadien, der am Dienstag von den Länder-Chefs beschlossen wurde. Das wären in der Allianz Arena also 14.000 bis 15.000 Zuschauer, je nachdem wie die sonst übliche Zahl der Stehplätze berücksichtigt würde. Oberbürgermeister Reiter erklärte, dass der FC Bayern alle möglichen Schutzmaßnahmen getroffen hätte.

"Wir wissen bei jedem Menschen, wo er sitzt", sagte Reiter dem Bayerischen Rundfunk. Zudem biete der Klub nur personifizierte Tickets an - auch dadurch könnten alle Infektionsketten nachvollzogen werden. "Das Ganze ist ganz klar als Test und als Versuch deklariert", ergänzte Reiter gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Übernächste Woche werde man dann über eine Regelung für das nächste Heimspiel diskutieren. Zudem sagte Reiter, die Begrenzung auf 10 Prozent der Stadion-Kapazität gelte fürs erste auch für das Grünwalder Stadion.