18. November 2019 / 17:12 Uhr

Oberer Kreispokal Prignitz/Ruppin: Der Pott geht in die Ostprignitz

Oberer Kreispokal Prignitz/Ruppin: Der Pott geht in die Ostprignitz

Maximilian Krone
Märkische Allgemeine Zeitung
Die Kicker des SV Eintracht Alt Ruppin (schwarze Trikots) setzen sich in der Verlängerung gegen Eiche Weisen durch.
Die Kicker des SV Eintracht Alt Ruppin (schwarze Trikots) setzen sich in der Verlängerung gegen Eiche Weisen durch. © Stefan Peglow
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Oberer Kreispokal Prignitz/Ruppin: Wie im Vorjahr stehen vier Teams aus dem alten Fußballkreis im Halbfinale des Oberen Kreispokals .

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Wie schon bei der Premiere in der letzten Saison stehen vier Mannschaften aus dem alten Fußballkreis im Halbfinale des Oberen Kreispokals. Bei den Viertelfinalpartien am Sonntag gaben sich die favorisierten Teams dabei keine Blöße. Mit Union Neuruppin und Eintracht Alt Ruppin haben zwei Landesklassen-Vertreter ebenso das Ticket für die Runde der letzten Vier gelöst wie die Kreisoberliga-Kicker des MSV Neuruppin II und von Rot-Weiss Kyritz.

FC Blau-Weiß Wusterhausen – Union Neuruppin 1:2 (1:2). Tore: 0:1 Jannis Neumann (29.), 0:2 Christian Karstedt (34.), 1:2 Philip Hampel (44.). Auf schwer bespielbarem Geläuf im Seestadion – zuvor kickten die A-Junioren der Blau-Weißen im Kreispokal gegen Wittenberge/Breese (0:3) – wurde den Zuschauern zu Beginn eher Magerkost geboten. „Nach 20 Minuten haben wir die Spielkontrolle erlangt“, fand Union-Coach Stephan Ellfeldt, der binnen fünf Minuten zweimal jubeln durfte. Erst fasste sich Jannis Neumann aus 20 Metern ein Herz, anschließend schloss Christian Karstedt eine gute Kombination zum 2:0 ab. „Das war eine Bogenlampe, die genau ins lange Eck flog“, erklärte Ellfeldt.

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Die Hausherren um Trainer Andreas Nucklies steckten jedoch nicht auf und nutzten kurz vor dem Seitenwechsel die Verunsicherung von Gäste-Schlussmann Christian Berger zum Anschluss. „Wir haben den ersten Durchgang ausgeglichen gestaltet, waren spielerisch mindestens ebenbürtig“, fand Nucklies. Seine Elf hielt die Partie zwar bis zum Ende offen, erarbeitete sich aber keine zwingenden Gelegenheiten. „Union war cleverer und hat verdient gewonnen. Wir haben uns aber gut verkauft“, sagte der Blau-Weiß-Trainer. Ellfeldt meinte: „Meine Jungs hätten einen Konter nutzen müssen, dann hätten wir früher Ruhe gehabt.“

Eiche 05 Weisen – Eintracht Alt Ruppin 1:2 n.V. (0:1, 1:1). Tore: 0:1 Philip Stegemann (45.), 1:1 Christopher Arich (90.), 1:2 Jens Schmidt (110.). Unnötig spannend machte es der Landesklassen-Primus beim Spitzenreiter der Kreisoberliga. „Wir waren aber über 120 Minuten das klar bessere Team und hätten schon nach 90 Minuten als Sieger vom Feld gehen müssen“, stellt Eintracht-Coach Daniel Kraatz klar. Sein Team konnte mit dem Pausenpfiff die Führung erzielen, vergaß aber im zweiten Durchgang, eben jene auszubauen.

In Bildern: Eintracht Alt Ruppin besiegt Eiche 05 Weisen im Viertelfinale 2:1.

SV Eiche 05 Weisen - SV Eintracht Alt Ruppin 1:2 n. V. Zur Galerie
SV Eiche 05 Weisen - SV Eintracht Alt Ruppin 1:2 n. V. © Stefan Peglow

„Viermal rennen wir alleine auf den Weisener Keeper, schlampen aber beim Abschluss“, wütete Kraatz, dessen Team bis weit in die Nachspielzeit in Führung lag: „Der Schiedsrichter hat drei Minuten draufgepackt, in der 97. Minute gelingt Weisen mit einem abgefälschten Schuss der Ausgleich.“ Doch auch von diesem Schock erholte sich der Favorit, in der 110. Minute glückte Jens Schmidt der goldene Treffer. Zu diesem Zeitpunkt waren beide Teams längst nicht mehr vollzählig, Weisens Kim Küster (Meckern) und Alt Ruppins Jakob Dodt (Tätlichkeit) wurden des Feldes verwiesen. „Beide Rote Karten waren überzogen, der Schiedsrichter auch überfordert. Die Gangart der Weisener war sehr hart“, sagte Kraatz.

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Herzberger SV – MSV Neuruppin II 2:4 (1:2). Tore: 0:1 Tobias Dachselt (21.), 1:1 Nando Mach (22.), 1:2 Pascal Ryll (34.), 1:3, 1:4 Michel Klemz (52., 73.), 2:4 Florian Kosmowski (85., Strafstoßtor). „Nach dem Rückstand haben wir eine schnelle Antwort parat gehabt. Die erste Hälfte konnten wir ausgeglichen gestalten“, erklärte ein zufriedener HSV-Coach Patrick Schramm. Seine Elf hat dem Favoriten lange Paroli geboten: „Man kann die spielerisch starken und schnellen Jungs aber nicht komplett stoppen.“ Für die Fontanestädter, die am Abend zuvor das 100-jährige Vereinsjubiläum feierten, schmeckt der Halbfinaleinzug doppelt süß.

Blumenthal/Grabow – Rot-Weiss Kyritz 1:4 (1:3). Tore: 0:1 Chester Kandziora (7.), 1:1 Jan Büssow (15.), 1:2 Driton Baliu (29.), 1:3, 1:4 Ronny König (40., 85.). Ein gefasster Grabow-Coach Ralf Lengert resümierte nach dem verlorenen Pokalduell: „Es ist sehr schade für uns, meine Jungs hatten sich viel vorgenommen. Der eigene Ehrgeiz hat uns im Weg gestanden, die Kyritzer haben verdient gewonnen. Auch Gäste-Trainer Ronny Krapat fand: „Die taktische Disziplin hat mir gefallen. Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht, in Grabow gewinnen nicht viele. Im Halbfinale sind wir jetzt aber der Underdog.“

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