19. September 2019 / 12:24 Uhr

Trotz unangenehmer Atmosphäre: 1. FC Germania Egestorf/Langreder will punkten

Trotz unangenehmer Atmosphäre: 1. FC Germania Egestorf/Langreder will punkten

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Egestorfs Trainer Paul Nieber will, dass seine Mannschaft die Führung nicht wieder aus der Hand gibt wie im vorherigen Spiel gegen Gifhorn.
Egestorfs Trainer Paul Nieber will, dass seine Mannschaft die Führung nicht wieder aus der Hand gibt wie im vorherigen Spiel gegen Gifhorn. © deisterpics/Stefan Zwing
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Für dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder geht es diesen Spieltag in der Oberliga gegen den FC Hagen/Uthlede. Egestorf Trainer Paul Nieber erwartet eine unangenehme Atmosphäre, ist aber zuversichtlich, dass seine Mannschaft gewinnt, wenn sie so spielen wie zuvor. 

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Auf ein unbequemes Spiel und eine eher unangenehme Atmosphäre müssen sich die Spieler und Verantwortlichen des 1. FC Germania Egestorf/Langreder am Sonntag (15 Uhr) beim Auftritt in der Oberliga beim FC Hagen/Uthlede einstellen. „Da ist alles eng zusammen, die haben viele Zuschauer“, sagt Trainer Paul Nieber.

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Germania nimmt Rammstein zum Vorbild

Wie er seine Spieler darauf einstellt? „Wir hören zum Ende jeder Trainingseinheit Rammstein“, antwortet der Coach lachend und betont, dass es nur ein Scherz sei. „Wir müssen auf dem Platz als Einheit auftreten und allem, was von außen reinkommt, als Einheit begegnen“, so der Trainer.

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An die Leistung von Celle anknüpfen

Nieber hat in dieser Woche im Training den Fokus schon auf Aspekte gelegt, die mit der bevorstehenden Aufgabe zusammenhängen. Das Spiel auf verengtem Raum, das Erkämpfen des zweiten Balls und das kompakte Verteidigen waren zentrale Aspekte. Nach dem Sieg am vergangenen Wochenende haben die Einheiten auch gleich wieder mehr Spaß gemacht. „Natürlich ist die Stimmung besser, alle sind auf das Wesentliche fokussiert und müssen nicht erst aufgerichtet werden.“



Er ist zuversichtlich, dass es mit dem nächsten Sieg klappen kann, wenn die Egestorfer an die Leistung vom 1:0 über Celle anknüpfen. „Zumindest weitgehend hatten wir es in der Partie gut gemacht“, sagt Nieber.

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Viele Verletzte für Nieber

Er muss weiterhin auf einige Akteure verzichten: Lorenzo Paldino und Seth Anson warteten auf die Ergebnisse ihrer MRT-Untersuchungen, Christopher Kowohl hat immer noch eine Entzündung am Fuß und Rodi Celik ist aus familiären Gründen verhindert. Nico Berg trainiert zwar schon wieder mit dem Ball, „er ist aber vom Mannschaftstraining noch ein Stück weg“, erklärt Nieber. Jannik Oltrogge hat im Spiel gegen Celle eine Verletzung an der Kapsel im Knie erlitten, er sollte aber am Sonntag wieder einsatzbereit sein.

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