21. April 2019 / 16:32 Uhr

Oberliga-Abstieg amtlich: So geht es weiter beim Malchower SV

Oberliga-Abstieg amtlich: So geht es weiter beim Malchower SV

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Stefan Voß schlägt einen langen Ball nach vorn.
Kapitän Stefan Voß wird beim Malchower SV an Bord bleiben. © Johannes Weber
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Die Planungen beim Noch-Oberligisten für die Verbandsliga laufen auf Hochtouren. Auf der Oberliga-Abschiedstournee gab es am Freitag eine 0:1-Niederlage bei Spitzenreiter SV Lichtenberg 47.

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Seit der vergangenen Woche ist es amtlich - die zehnte Saison nacheinander in der NOFV-Oberliga Nord wird für Schlusslicht Malchower SV vorerst die letzte bleiben. Die Inselstädter müssen den Gang in die Verbandsliga antreten und dort einen Neuanfang wagen. Der Absturz aus der Fünftklassigkeit deutete sich schon die zurückliegenden Monate an, deswegen laufen die Planungen für die höchste MV-Spielklasse bereits auf Hochtouren.

Engagierte Leistung bei Spitzenreiter Lichtenberg 47 wird nicht belohnt

Zu Beginn ihrer Abschiedstour aus der Oberliga waren die Malchower am Karfreitag beim Spitzenreiter SV Lichtenberg 47 zu Gast. Der Außenseiter lieferte eine engagierte Leistung, verlor aber mit durch das Tor von Philipp Grüneberg aus der 65. Minute mit 0:1 (0:0). MSV-Trainer Sven Lange lobte seine Mannschaft für den Auftritt. „Wir traten sehr konzentriert auf, waren gerade kämpferisch gut in der Partie. Bei drei bis vier Aktionen hatten wir defensiv natürlich etwas Glück. Nach vorne ging für uns wenig, da Lichtenberg immer wieder sehr präsent war."

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Coach Lange und die MSV-Verantwortlichen wollen sich anständig aus der Oberliga verabschieden. Abseits des Platzes können die Malchower einige positive Nachrichten vermelden. Die Routiniers mit Kapitän Stefan Voß, Torjäger Tobias Täge und Abwehrmann Robert Quaschning gaben ihre Zusage, dem Verein treu zu bleiben. Mit Hannes Rath, Philipp Mellmann, Max Buchholz und Otman Maachou Mechhidan konnte der Klub vier junge Akteure halten. Torhüter Filip Hnup soll in den kommenden Tagen ebenfalls für ein weiteres Jahr unterschreiben. „Zudem wollen wir noch mit weiteren Spielern aus dem aktuellen Kader verlängern und schauen uns natürlich nach jungen Spielern um, die wir holen wollen", erklärt Lange.

Malchower SV bastelt am Kader für die neue Saison

Er betont, dass für die Verbandsliga eine schlagkräftige Truppe nötig sei. Mit dem bisherigen Verlauf der Saisonplanungen 2019/20 ist Lange vollkommen zufrieden. „Wir haben jetzt einen Stamm von 14 Mann zusammen, das hätte ich vor drei Monaten noch nicht gedacht. Das Umfeld im Verein hat sich neu sortiert, der Neuanfang ist eingeleitet, wir sind auf einem guten Weg", so der 52-Jährige.

Lange wird dem MSV-Team ebenso als Übungsleiter erhalten bleiben. Er hatte im Sommer 2018 die schwierige Aufgabe angetreten, einen krassen Umbruch zu vollziehen. Nach dem feststehenden Abstieg will er die Malchower in der Saison 2019/20 sportlich wieder in die Spur bringen. „Das Jahr war natürlich anstrengend, aber die Arbeit hier macht mir sehr viel Spaß", kommentiert Lange, der bereits von Juli 2004 bis November 2013 den MSV trainiert und 2009 in die Oberliga geführt hatte.

Am kommenden Freitag steigt das Landesduell gegen Wismar

In der aktuellen Spielzeit stehen die Malchower bereits als Tabellenletzter fest. Ihnen bleiben noch sechs Spiele um die magere Bilanz von vier Punkten aufzubessern. Die nächste Gelegenheit gibt es am kommenden Freitag (19.30 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Anker Wismar.

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