14. April 2019 / 18:54 Uhr

Oberliga-Kracher HSC gegen Northeim: "Für die Trainer war es ein Megaspiel"

Oberliga-Kracher HSC gegen Northeim: "Für die Trainer war es ein Megaspiel"

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der HSC Hannover und Eintracht Northeim trennen sich in einem Unentschieden voneinander (Archivbild).
Der HSC Hannover und Eintracht Northeim trennen sich in einem Unentschieden voneinander (Archivbild). © Florian Petrow
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Nur zwei Punkte trennen den Oberliga-Ersten HSC Hannover und seinen Verfolger Eintracht Northeim. Die Rückrunden-Begegnung mag für die Zuschauer vielleicht etwas zu chancenarm gewesen zu sein. Doch HSC-Trainer Martin Polomka ist mehr als zufrieden mit seiner Mannschaft.

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Der HSC hat den Aufstieg in die Regionalliga weiterhin in eigener Hand. Im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten Eintracht Northeim holten die Hannoveraner in Unterzahl ein 0:0. „Wir sind sehr konzentriert und wie eine Spitzenmannschaft aufgetreten“, lobte Trainer Martin Polomka sein Team. Das Spiel war sehr von der Taktik geprägt, keine Seite wollte einen Fehler begehen. „Für die Trainer war es ein Megaspiel, die Zuschauer hatten vielleicht etwas mehr Spektakel erwartet“, so der HSC-Coach.

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"Gehen als moralischer Sieger aus dem Spiel"

In den ersten 45 Minuten neutralisierten sich beide Seiten, klare Torchancen waren Mangelware. Christopher Schultz versuchte es mit einem Kopfball, die Northeimer kamen dem HSC-Tor nach einem Distanzschuss nah. Nach der Pause wurde die Begegnung etwas offener, blieb aber chancenarm. Ärgerlich für den HSC: Ein Treffer von Yannick Bahls wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsposition nicht gegeben (60.). „Wir haben später auf Video gesehen, dass es kein Abseits war“, ärgerte sich Polomka.

Nach einem wiederholten Foulspiel musste Bahls mit Gelb-Rot vom Feld (78.). „Das ist vertretbar, ich mache dem Spieler aber keinen Vorwurf. Er hat damit einen Konter unterbunden“, so Polomka. Die Northeimer fanden trotz Überzahl kaum Mittel, um sich Chancen herauszuspielen. Die beste setzte die Eintracht in der Schlussminute knapp neben den Pfosten. „Wir gehen als moralischer Sieger aus dem Spiel“, sagte der Coach. Vier Spiele stehen in der Oberliga noch aus, der Vorsprung beträgt weiterhin zwei Punkte.

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