03. Juli 2019 / 21:29 Uhr

Oberliga-Klassiker endet mit knapper Chemie-Niederlage

Oberliga-Klassiker endet mit knapper Chemie-Niederlage

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
BSG Trainer Miroslav Jagatic beim Benefizspiel Flutlicht für Leutzsch von Chemie Leipzig gegen Fortuna Düsseldorf am 22.05.2019 im Alfred-Kunze-Sportpark Leipzig (Sachsen).
Jagatic-Elf verliert im Alfred-Kunze-Sportpark gegen den Absteiger FC Magdeburg. © Christian Modla
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Unmittelbar nach dem Anpfiff hat die BSG Chemie Leipzig im Testspiel gegen den 1. FC Magdeburg ein Gegentor kassiert. Die Hausherren unterlagen im Alfred-Kunze-Sportpark dem Zweitliga-Absteiger 1:3.

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Leipzig. Ein Hauch von Oberliga wehte am Mittwochabend durch den altehrwürdigen Alfred-Kunze-Sportpark. Zum ersten Mal seit 1985 trafen die BSG Chemie und der der 1. FC Magdeburg wieder unter diesem Namen aufeinander. Damals siegte der FCM u. A. durch vier Streich-Tore mit 7:0. Diesmal fiel das Ergebnis im Test zwischen dem Regionalliga-Aufsteiger und dem Zweitliga-Absteiger deutlich knapper aus: 1:3 (0:3).

JETZT Durchklicken: Die Bilder der 1:3-Testspielniederlage der Leutzscher gegen den 1. FC Magdeburg!

BSG Chemie Leipzig - 1. FC Magdeburg (1:3) Zur Galerie
BSG Chemie Leipzig - 1. FC Magdeburg (1:3) ©
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Dabei war der schöne Spielplan der Leutzscher eigentlich bereits nach gut einer Minute dahin. Magdeburgs erhoffter Königstransfer Mario Kvesic, der erst am Montag von Erzgebirge Aue verpflichtet worden war, traf aus rund 20 Metern die Latte und Torjäger Christian Beck, machte per Abstauber das, was er seit mehr als sechs Jahren regelmäßig im blau-weißen Trikot macht: er traf zum 1:0. Die Chemiker hielten trotz des Nackenschlags gut dagegen, Florian Schmidt wurde in der 7. Minute das erste Mal gefährlich geschickt, der Pass kam aber noch zu steil.

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So brauchte es einen Elfmeter für den zweiten Magdeburger Treffer. Julien Latendresse-Levesque hatte Manfred Osei Kwadwo im Strafraum gelegt und Kvesic verwandelte sicher gegen den BSG-Schlussmann (23.). Die erste echte Gelegenheit für Chemie ergab sich 15 Minuten später durch Tomas Petracek, doch der Zugang aus Bischofswerda wurde im letzten Moment beim Abschluss gestört. Stattdessen erhöhte Beck, der schön an der Strafraumgrenze freigespielt worden war, in der 42. Minute auf 3:0.

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Die 2360 Zuschauer (darunter 420 Gästefans) erlebten in der Halbzeit die herzliche Verabschiedung der Chemiker Niklas Opolka, Lars Schmidt und Johannes Günther (die anderen sechs Abgänge konnten oder wollten nicht kommen) und sahen in der zweiten Hälfte eine komplett neue Magdeburger Elf - während BSG-Coach Miroslav Jagatic nur dreimal wechselte. Gegen die B-Elf der Gäste kamen die Hausherren - nun mit einigen Testspielern verstärkt - dann deutlich besser zurecht. Philipp Wendt hatte in der 56. Minute schon den Anschluss auf dem Fuß, besser machte es dann Rückkehrer Tommy Kind 18 Minuten später. Die ersten lauten "Chemie, Chemie"-Sprechchöre hallten jetzt durchs AKS. Beim FCM lief bis zum Ende nicht mehr viel zusammen, so dass das knappe Ergebnis schließlich vollkommen verdient war für stark kämpfende Chemiker. Am Sonnabend testen sie gegen das nächste Team aus Sachsen-Anhalt: Oberliga-Absteiger Blau-Weiß Zorbau.

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