29. April 2018 / 18:27 Uhr

NOFV-Oberliga Nord: Desolate Heimvorstellung des SVA

NOFV-Oberliga Nord: Desolate Heimvorstellung des SVA

Dirk Wieland
Märkische Allgemeine Zeitung
SVA-Keeper Georgios Kitsos kassierte fünf Buden gegen Strausberg. 
SVA-Keeper Georgios Kitsos kassierte fünf Buden gegen Strausberg.  © Robert Roeske
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NOFV-Oberliga Nord: Altlüdersdorf kassiert fünf Stück gegen den FC Strausberg.

SV Altlüdersdorf – FC Strausberg 0:5 (0:3). Tore: 0:1 Sobeck (16.), 0:2 Aslan (27.), 0:3 Ademi (42.), 0:4 Aslan (76.), 0:5 Istvanic (90.). Rot: Bielecki (SVA, 75.).

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Eigentlich wollten die Lila–Weißen die eigene Serie von vier  ungeschlagenen Spielen fortsetzen – doch das ging gehörig daneben. Gegen den FC Strausberg kassierte das Team von Trainer Dariusz Bucinski eine empfindliche 0:5-Heimklatsche. Es fehlte fast an allem im Altlüdersdorfer Spiel. Spielwitz, Einstellung, Zweikampfverhalten oder Kaltschnäuzigkeit, man war in allen Belangen dem Gast unterlegen. „Eigentlich unerklärlich“, so der kurze Kommentar vom Trainer der Lila-Weißen.

Das nutzte der FC Strausberg rigoros aus. Die Gäste agierten souverän und zu keiner Zeit des Spiels aufgeregt. Die Strausberger spielten robust, schnörkellos, geradlinig – nahezu abgezockt. Dass sie bei allem noch bei vier von fünf Toren von eklatanten Fehlern und Vorlagen des Gastgebers profitierten, interessierte sie nicht im Geringsten und konnte ihren starken Auftritt und ihre Leistung in keiner Weise schmälern. 

Eine lautstarke Brandrede von Co–Trainer Mike Frank in der Halbzeitpause bewirkte beim Gastgeber wenigstens noch ein Aufbäumen nach dem Seitenwechsel. Zwei klare Chancen vom zur Pause eingewechselten Mateusz Bronislaw Toporkiewicz (48.) und Kamil Zielinski (60.) machte Gästekeeper Jäschke zunichte, Konrad Korczynski traf zudem nur die Latte (54.). Auf der anderen Seite lauerte der Gast aus Strausberg immer geschickt auf Fehler des SVA und in Überzahl auf Kontermöglichkeiten. Pawel Bielecki sah nach 75 Minuten wegen einer Notbremse noch die Rote Karte, so dass die Gastgeber auch noch dezimiert die Partie zu Ende bringen mussten. So endete das Spiel für viele in der Höhe überraschend, aber mit einem verdienten Sieg der favorisierten Strausberger. 

Für die Gastgeber heißt es nun „Mund abwischen und Kopf hoch”. Mit weiterhin 31 Punkten liegen die Lila-Weißen auf Rang zehn und haben gute Chancen, die Klasse zu halten. Sieben Punkte beträgt aktuell der Vorsprung auf Relegationsplatz 15. Am Mittwochabend empfängt der SVA den SC Staaken zum Nachholspiel.

Alle Trainer des SV Altlüdersdorf seit 2001

Trainingsauftakt unter Hans Oertwig (2. v. r.), der den SVA von 2005 bis 2011 trainierte und Altlüdersdorf in die Oberliga führte. Der SPORTBUZZER hat alle Trainer seit 2001 zum Durchklicken! Zur Galerie
Trainingsauftakt unter Hans Oertwig (2. v. r.), der den SVA von 2005 bis 2011 trainierte und Altlüdersdorf in die Oberliga führte. Der SPORTBUZZER hat alle Trainer seit 2001 zum Durchklicken! ©

SV Altlüdersdorf: Kitsos – Sidorowicz, Bielecki, Stoeter, Marten (40. Toporkiewicz), Sentürk (71. Gevorgyan), Macuk, Aktas, Klimko (46. Korczynski), Owczarek, Zielinski