14. Mai 2019 / 17:13 Uhr

Oberliga: Northeim hofft auf Hagen und kann direkt aufsteigen

Oberliga: Northeim hofft auf Hagen und kann direkt aufsteigen

Jan-Philipp Brömsen
Göttinger Tageblatt
Paul Mähner (l.) und Eintracht Northeim treffen am Sonnabend in einem echten Endspiel auf den BV Cloppenburg und schielen auf den direkten Aufstieg
Paul Mähner (l.) und Eintracht Northeim treffen am Sonnabend in einem echten Endspiel auf den BV Cloppenburg und schielen auf den direkten Aufstieg © (c) Swen Pförtner 2019 / swenpfoertner.com
Anzeige

Die Eintracht aus Northeim ist zurück in der Erfolgsspur: Nachdem der Fußball-Oberligist mit einem 3:1 (0:1)-Auswärtssieg bei Eintracht Braunschweig glänzen konnte, steht am kommenden Sonnabend, 18. Mai, um 16 Uhr gegen BV Cloppenburg ein echtes Endspiel an.

Anzeige
Anzeige

Noch vor drei Wochen herrschte Tristesse am Rhumekanal – 0:3 im Pokalhalbfinale gegen TuS Bersenbrück. Aus der Traum vom DFB-Pokal. Vor mehr als 1500 Zuschauer zeigte die Weißenborn-Elf eine schwache Leistung und schied zurecht aus. Auch in der Liga, es gab eine verdiente 0:2-Niederlage bei Arminia Hannover und das Ziel Aufstieg schien in weite Ferne gerückt zu sein.

Siege gegen Gifhorn und Braunschweig

Doch dann kam die Wende: Zwei 3:1-Erfolge gegen Gifhorn und Braunschweig II brachten die angeschlagene Eintracht wieder zurück in die Spur. Auf einmal, einen Spieltag vor Saisonende, lebt der Aufstiegstraum in die Regionalliga stärker denn je. „Es hat sich gedreht. In Braunschweig ging in der zweiten Halbzeit ein Ruck durchs Team. Wir sind befreit aufgetreten und haben das Spiel noch gedreht“, sagt Eintracht-Pressesprecher Moritz Braukmüller, der den Druck nicht mehr bei Northeim sieht. „Wir haben gezeigt, dass wir es noch können“, ergänzt Braukmüller.

Im abschließenden Saisonspiel einer kräftezehrenden und langen Oberligasaison gastiert das Tabellenschlusslicht am Rhumekanal. „Die können uns schon ärgern – die Liga ist verrückt genug. Ich bin aber überzeugt, dass es noch klappt. Hagen wird gegen Hannover auch alles reinhauen“, vermutet der Pressesprecher.

Relativ entspannt blickt Cheftrainer Philipp Weißenborn, der am Sonnabend sein vorerst letztes Spiel auf der Bank der Northeimer coacht, dem Saisonfinale entgegen. „Bei uns ist die Leistung besser geworden, als wir praktisch schon weg waren. Ich bleibe daher auch dabei, dass wir auf uns schauen müssen“, so Weißenborn, der darauf hinweist, dass ein Sieg gegen Cloppenburg oberste Priorität habe. „Wenn wir nicht gewinnen, ist es egal was HSC macht. Es wird auch ein Handyverbot auf der Bank geben –wir wollen uns auf die eigene Partie fokussieren“, sagt der Eintracht-Coach.

„Es wäre cool, wenn wir Meister werden würden“

Ein Erfolg gegen Cloppenburg und kein Sieg der Hannoveraner beim heimstarken FC Hagen/Uthlede würde den direkten Aufstieg bedeuten, ansonsten ginge es in die Relegation gegen den Viertletzten der Regionalliga Nord. Bei zwei Punkten Rückstand und dem besseren Torverhältnis kann die Eintracht somit noch hoffen. „Es wäre cool, wenn wir Meister werden würden“, hofft Weißenborn. Gleichzeitig warnt der Coach aber vor dem kommenden Gegner. „Wir hatten beim 0:0 im Hinspiel sogar noch Glück. Sie können befreit aufspielen – das wird eine schwere Aufgabe“, vermutet der Coach.

Eine Aufstiegsparty sei seitens des Vereins nicht konkret organisiert. „Wir haben eine starke Serie gespielt und konzentrieren uns auf das Sportliche. Mögliche Wechselsachen sind aber ausreichend vorhanden“, so Weißenborn. Der Traum von Regionalliga lebt wieder, stärker als je zuvor.

Mehr zu den aktuellen Themen

ANZEIGE: Ab 15€ für dein #GABFAF Polo-Shirt! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Göttingen/Eichsfeld
Sport aus aller Welt